MeinBezirk vor Ort - Gramais
Der Winter hat seinen Schrecken längst verloren
- Bilder wie dieses begeistern Einheimische und Gäste gleichermaßen.
- Foto: MeinBezirk/Günther Reichel
- hochgeladen von Günther Reichel
In Gramais hat der Winter seinen Schrecken verloren. Das wirkt sich in vielerlei Hinsicht aus.
GRAMAIS. Tagelange Straßensperren waren auf der Zufahrt in die Lechtaler Seitentäler früher fast schon normal. Das ist Vergangenheit. Auch Gramais profitiert von vielen Verbauungen entlang der Zufahrtsstraße. Und von milden Wintern.
Die letzte Straßensperre auf dem Weg hinein nach Gramais wurde nicht von Lawinen, sondern von einem Windwurf verursacht. "Die Zufahrt zu uns ist schon sicher geworden", stellt Bürgermeisterin Stefanie Krabacher zufrieden fest.
Für den Winter gerüstet
Inzwischen hat der Winter bereits ein starkes Zeichen von sich gegeben, in Österreichs kleinster Gemeinde war man aber bestens vorbereitet: "Wir waren startklar!"
Kurz vor dem Wintereinbruch hatte man noch letzte Arbeiten entlang der Zufahrt erledigt. Die Abstimmung mit dem Baubezirksamt, das für die Zufahrtsstraße zuständig ist, funktioniert dabei einwandfrei, befindet Krabacher. Auch die Schneeräumung im Ort läuft zur Zufriedenheit der Gemeinde ab.
Kampf gegen den Abzug
Die gute Erreichbarkeit ist für Gramais enorm wichtig. Nur so kann ein weiterer Abzug aus dem Ort verhindert werden. Zuletzt legte die Gemeinde bei der Einwohnerzahl sogar wieder leicht zu, jetzt "kratzt" man wieder an der 50-er-Marke. "Noch haben wir sie aber nicht erreicht", erzählt die Gemeindechefin.
Der zahlenmäßig leichte Bevölkerungszuwachs ist einer neuen Klein-Wohnanlage im Dorf zu verdanken. Vier Wohnungen wurden errichtet, von denen drei belegt sind - eine mit einer Einzelperson, zwei von etwas älteren Paaren. "Fünf Personen dazu, das tut uns einfach gut", erklärt Krabacher und beeilt sich hinzuzufügen, dass die "fünf Neuen" nicht nur da sind, "sondern sich auch im Ort einbringen. Das Gemeinsame ist uns schon sehr wichtig."
Außer den neu zugezogenen Bürgern gibt es auch noch ein Baby im Ort. "Das ist so super", strahlt die junge Gemeindechefin besonders. Denn Kinder braucht es am aller dringendsten im Ort, sie sind die Zukunft einer jeden Gemeinde.
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