14.10.2014, 12:00 Uhr

REA Vorstand tagte mit Bundesminister Rupprechter

Der REA Vorstand mit Bundesminister Rupprechter (Foto: Foto: privat)
Bei der Regionalentwicklung Außerfern (REA) wird zurzeit fieberhaft an der lokalen Entwicklungsstrategie 2014 bis 2020 gearbeitet. Ziel ist es, wieder als LEADER Region anerkannt zu werden, damit auf EU-Fördermittel aus der ländlichen Entwicklung zugegriffen werden und die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden kann. Auf Einladung von BRin Sonja Ledl-Rossmann traf sich am 3. Oktober der Vorstand der REA mit dem Bundeminister für ein lebenswertes Österreich, DI Andrä Rupprechter. REA-GF Günter Salchner erläuterte dem Minister die Projekte der vergangenen Förderperiode und die Ideen für die weitere Entwicklung des Außerferns. BM Rupprechter: „Beeindruckt haben mich die hervorragende Zusammenarbeit der Akteure innerhalb des Bezirkes und die grenzüberschreitenden Aktivitäten mit dem benachbarten Bayern. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Außerfern auch künftig wieder eine LEADER Region sein wird.“

Der Bundesminister erläuterte auch seine Strategie zum Klimaschutz und die Bedeutung der Regionen bei diesem Thema. Über das Programm „Klima/aktiv mobil“ der österreichischen Klimaagentur gibt es auch konkrete Fördermöglichkeiten für Gemeinden, die Projekte zum Klimaschutz umsetzen.

Im Anschluß besichtigte der Minister, gemeinsam mit BRin Sonja Ledl-Rossmann und NRin Elisabeth Pfurtscheller, den Bauernladen in Reutte. Besonders die Vielfalt der angebotenen Waren beeindruckte den Tiroler Minister: „Die regionalen Vermarktung heimischer Lebensmittel und Produkten ist sehr wichtig. Dieser Bauernladen ist ein Vorzeigeprojekt.“

Bei der Diskussion mit bäuerlichen Vertretern aus dem Bezirk, betonte BM Rupprechter, dass Österreich Weltmeister in der Biolandwirtschaft ist: „Österreich hat gleich viele Biobauern, wie die USA“. Wegen den Sanktionen gegen Russland müssen neue Märkte für Agrarprodukte aus Österreich erschlossen werden. Rupprechter ortet eine steigende Nachfrage aus dem asiatischen Raum, besonders durch die rasante Bevölkerungsentwicklung in China. „Milch und Milchprodukte aus Europa sind in China gefragt, mittelfristig rechne ich mit einem Anstieg des Milchpreises, der unseren Milchbauern zugutekommen wird“, so der Minister abschließend.
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