Neue Ambulanz für Beratung und Psychotherapie im 15. Bezirk

"Auf der Couch": Monika Moises, Carmen Fürndrath, Andrea Leidlmayr Raphaela Kovazh, Bettina Fleischmann, Verena Reingruber und Anita Leser (v.li.n.re.)
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  • "Auf der Couch": Monika Moises, Carmen Fürndrath, Andrea Leidlmayr Raphaela Kovazh, Bettina Fleischmann, Verena Reingruber und Anita Leser (v.li.n.re.)
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RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Beratungsgespräche, Psychotherapien und psychosoziale Begleitung zu niedrigen Preisen vermittelt das Institut für personzentrierte Studien APG•IPS in der Diefenbachgasse 5. Sechs Psychotherapeutinnen in Ausbildung bieten Einheiten zu jeweils nur 30 Euro an. In der Ambulanz absolvieren die Psychotherapeutinnen 600 Praxisstunden, die sie für den Studienabschluss benötigen. Regelmäßig finden Supervisionen statt.

"Wir legen größten Wert darauf, dass diejenige Psychotherapeutin, die das Erstgespräch führt, den Klienten dann auch weiter betreut", erklärt die Psychotherapeutin und Diplompädagogin Andrea Leidlmayr. Gemeinsam mit Raphaela Kovazh, ebenfalls Psychotherapeutin, leitet sie die Ambulanz. Beide verfügen über langjährige Praxiserfahrung.

Willkommen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Therapien sind für Einzelpersonen, Paare und Familien möglich. So kann man sich seiner Probleme bewusst werden oder neue Impulse für deren Bewältigung suchen. "Statt ständig schneller, weiter und höher zu müssen, bis man den Alltag nicht mehr bewältigen kann, ist der Zweck einer personzentrierten Psychotherapie, sich darüber klar zu werden, wie das Leben weiter verlaufen kann", erklärt Kovazh. Dabei ginge es oft nur um kleine Veränderungen.

Frühzeitig Hilfe suchen

Der Gedanke "Ich fühle mich in meiner Haut nicht wohl!" kann ein erstes Zeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt. Wichtig ist es, Klarheit zu schaffen. Oft reicht dazu ein Gespräch. Je früher Hilfe gesucht wird, desto einfacher kann man die Ursachen für Probleme aufdecken oder Muster ändern. "Wir sind eine Art parteiloser Übersetzer. Wir wollen mit Empathie eine Beziehung zu unseren Klienten aufbauen", erzählt Leidlmayr. Nach der Therapie sollen die Klienten in einen selbstbestimmten Alltag entlassen werden, den sie aus eigener Kraft heraus positiv gestalten können.

Ein wichtiges Thema ist die Kinder- und Jugendpsychotherapie. "Eltern sollten beobachten, ob ihre Kinder plötzlich ihr Verhalten grundlegend ändern", erklärt Kovazh. Wichtig sei es, Schulängste, Mobbing oder die Abhängigkeit von Neuen Medien ernst zu nehmen und eine Beratung aufzusuchen. Paare können sich in einer Therapie neu definieren – etwa, um besser miteinander zu kommunizieren. Auch kann eine Therapie helfen, mit einer Scheidung fertig zu werden.

Mehr Infos auf: www.psychotherapieambulanz.at

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