Langlauf-Partie
Ybbsitz, Heimat der Schmiede

- Prolling-Weyerbauer
- hochgeladen von Manuela Majer
YBBSITZ-PROLLING. Bei strahlendem Sonnenschein packe ich meine Langlaufausrüstung in das Auto und los gehts. Ich war schon öfter in dem netten, romantischen Städtchen Ybbsitz ausliefern, da meine Lunasoaps Naturseifen beim Spar Prauchner im Sortiment sind. Dieses Mal fahre ich vom Zentrum Ybbsitz, die Schmiedemeile entlang Richtung Wintertreff Prolling. Man erkennt sofort, in dieser Region werden Natur, Handwerk und Tradition noch hoch geschätzt. Ich fahre die kurvenreiche Straße entlang, vorbei an alten Hammerwerken und schönen Höfen, immer weiter in das verschneite Hochtal, die Prolling. Dort angekommen, gibt es beim Aussteigen gleich einen ersten schmerzhaften Kontakt, Kopf gegen Autotüre. Man behauptet zwar, ich hätte einen Dickschädel, aber so wollte ich das nicht testen. Ich gehe zum Start und entrichte brav die Loipengebühr von 2 Euro. Nach einigem grübeln über die Ausrüstung, die ich das erste Mal benütze, schaffe ich es mit Hilfe zweier netter Herrn, meine Langlaufschi anzulegen und los geht es voller Tatendrang, aber nur wenige Meter. Nach einigen schmerzhaften Bodenkontakten mit meinem Hinterteil und anderen Körperteilen, verabschiede ich mich nach einer halben Stunde wieder entmutigt von meiner Ausrüstung und verstaue diese im Auto, wo sie eindeutig besser aufgehoben ist. Ich wandere lieber ein Stück des Weges den Berg hinauf, genieße die Aussicht und die Sonne und kehre dann auf eine kleine Jause zum Weyerbauer ein, um mich von meiner sportlichen Glanzleistung ausgiebig zu erholen. Vor einigen Jahren, im Schiurlaub, in Salzburg lief das doch gut. Ich schiebe es auf die viel zu langen Schier und die Schuhe, die doch ein wenig zu locker saßen und beschließe mir nächstes Mal eine andere Ausrüstung und eine Ganzkörperpolsterung inklusive Helm auszuleihen. Ein Kurs mit meiner Regionautenfreundin Doris Schweiger aus Opponitz, für das nächstes Jahr, ist auch schon beschlossene Sache. Da ich jetzt zwar gestärkt, aber doch etwas ramponiert bin, beschließe ich auf die sichere Seite zu wechseln und die Schmiedemeile zu erkunden. Ich fahre also wieder zurück Richtung Ybbsitz und bleibe bei einem Parkplatz stehen, da zwei Vögel aus Metall, auf einem großen, moosbewachsenen Herzstein, mein Interesse weckten. Dort treffe ich auf Sepp Eybl, den Schmiedekünstler und Besitzer des Eyblhammers. Kurzerhand bekomme ich eine kleine Führung in das alte, geschichtsträchtige Haus, in der sich die Schmiede mit dem riesigen Blasebalg an der Decke und dem alten Kamin, befindet. Ich bin sehr beeindruckt vom Eyblhammer und dankbar über die nette Begegnung mit Sepp Eybl. Bevor ich meinen Ausflug fortsetzte, bekomme ich noch eine Erklärung, was es mit dem "Stock im Eisen" auf sich hat. Im Zentrum von Ybbsitz treffe ich mich dann mit Regionautenfreundin Doris Schweiger und wir lassen diesen Tag mit Kaffee und Krapfen noch gemütlich ausklingen. Und wer wissen will, wie es weiter geht, dann ein kurzer Klick und ihr seht das Ende von der Gschicht ;-)
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