11.11.2016, 16:30 Uhr

Schulen in Oberndorf sind rundum gesund

Renate Reingruber, Johann Heuras, Helga Prüller, Johanna Mikl-Leitner und Petra Leitner-Braun. (Foto: Tut gut)

105 "Gesunde Schulen" in Niederösterreich wurden in Grafenegg ausgezeichnet.

OBERNDORF/GRAFENEGG. "Mit dem Programm 'Gesunde Schule' schlagen wir eine Brücke zwischen zwei Bereichen, in denen sich das Land Niederösterreich besonders engagiert – Bildung und Gesundheit", so NÖGUS-Vorsitzende und Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner.

105 Schulen wurden ausgezeichnet

Das Schloss Grafenegg bot den würdigen Rahmen des siebenten "Gesunde Schule"-Tages der Initiative "Tut gut!". NÖGUS-Vorsitzende und Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner sowie Landesschulratspräsident Johann Heuras verliehen an 105 "Gesunden Schulen" der Sekundarstufe I in Niederösterreich die "Gesunde Schule"-Plakette als Auszeichnung und Dankeschön für deren Einsatz im Sinne der Gesundheitsförderung.
Mit dabei waren auch die Volksschule und die Neue Mittelschule in Oberndorf als Vertreter aus dem Bezirk Scheibbs.

Zusammenarbeit im Mittelpunkt

"Was 2007 mit 10 Pilotschulen begann, hat sich mittlerweile zu einer landesweiten Gesundheitsbewegung entwickelt. Die steigende Zahl der teilnehmenden Schulen bestätigt unsere Bemühungen auch für die Zukunft. Der 'Gesunde Schule'-Tag rückt die Zusammenarbeit von Schulleitung, Lehrkräften, SchülerInnen und Eltern in den Mittelpunkt und zeigt auf, wie gesundes Lernen und Lehren in Niederösterreichs Schulen funktioniert", betont NÖGUS-Vorsitzende und Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner.

"Best-Practice"-Beispiele

Einen Einblick in den gesunden Schulalltag gewähren sechs "Best-Practice"-Beispiele aus sechs "Gesunden Schulen". Jährlich reichen die Schulen erfolgreiche Projekte ein. Die Besten davon werden in der Broschüre "Modelle guter Praxis" veröffentlicht und sollen auch andere Schulen inspirieren.

"Raum und Zeit im Schulalltag"

Der "Gesunde Schule"-Tag war gleichzeitig Startschuss für das neue dreijährige Schwerpunktthema "Raum und Zeit im Schulalltag".
Der Architekt Wolfgang Hochmeister ging in seinem Vortrag auf die Raumgestaltung in Schulen ein. Denn die Gestaltung der Innen- und Außenräume hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der SchülerInnen und LehrerInnen. Dazu zählen beispielsweise Klassen- und Pausenräume, Freiflächen, Rückzugsorte oder akustische Gestaltung.
Wolfgang Endres ging auf die zeitliche Gestaltung des Schulalltags ein. Leistungskurven und Lerntempo sind von SchülerIn zu SchülerIn verschieden. Kinder und Jugendliche benötigen deshalb einen regelmäßigen Wechsel von Konzentrations- und Entspannungsphasen, Bewegung und Ruhe, Lernarbeit und Spiel in ihrem Schulalltag.

Eckdaten "Gesunde Schule"

Das Programm "Gesunde Schule" der Initiative "Tut gut!" gibt es seit dem Schuljahr 2007/08. Mittlerweile nehmen 117 Schulen der Sekundarstufe I (Neue Mittelschulen, Hauptschulen und AHS-Unterstufen) daran teil. Die Schulen werden von fünf "Gesunde Schule"-Beratern der Initiative "Tut gut!" begleitet und betreut.
Ziel des Programms ist es, den Lern- und Arbeitsort Schule gesundheitsfördernd zu gestalten, um die Gesundheit aller Beteiligten zu fördern und das Erreichen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule zu unterstützen.
Eine Steuerungsgruppe am Schulstandort bestehend aus "Gesunde Schule"-Beauftragten, Lehrern, Schülern, Schulleitung, Eltern, etc. legt schulinterne Ziele fest und setzt dementsprechende Maßnahmen um.
Das Programm "Gesunde Schule" in Niederösterreich hat landesweit große Bedeutung – denn es ist enorm wichtig, dass Kinder und Jugendliche lernen, einen gesunden Lebensstil zu führen und somit Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.
Weitere Infos gibt's hier.
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