24.08.2016, 16:41 Uhr

Junge Grüne wollen einen InterCity-Halt

Alexandra Weldschek und Florian Ladenstein wollen, dass der InterCity in Pöchlarn hält. (Foto: Junge Grüne NÖ)

Die Jungen Grünen Niederösterreich machen sich für einen InterCity-Halt in Pöchlarn stark.

REGION. Für viele Pendler stellen die stündlich zwischen Salzburg und Wien fahrenden InterCity-Züge bereits eine schnelle Verbindung zu Job oder Ausbildung dar. Noch keinen Halt macht der InterCity jedoch zwischen St. Pölten und Amstetten, wodurch es für viele Menschen aus dem Bezirk Scheibbs keine gute Umstiegsmöglichkeit gibt. "Ein zusätzlicher InterCity-Halt am Bahnhof Pöchlarn wäre kein großes Drama für die ÖBB, aber ein Gewinn für die gesamte Region – eine 45 Minuten Zugfahrt nach Wien wäre die schnellere und umweltfreundlichere Alternative zum Auto", sagt Florian Ladenstein, Sprecher der Jungen Grünen Niederösterreich.

Zusätzlicher Halt in Pöchlarn

Den für Dezember angekündigten Austausch der alten InterCity-Waggons durch neue Modelle mit größerer Höchstgeschwindigkeit sehen die Jungen Grünen als Chance, um ihre Forderung nach einem zusätzlichen IC-Halt umzusetzen.
"Die neuen Schnellzüge könnten die teuer ausgebauten Neubaustrecken besser ausnutzen und somit auch leicht einen Zwischenstopp in Pöchlarn einlegen. Die Gesamtfahrzeit zwischen Salzburg und Wien würde sich dabei wohl nicht einmal erhöhen, da der InterCity schon jetzt genug Zeitreserven besitzt und einer der am wenigsten verspäteten Züge im gesamten Netz ist", führt Ladenstein fort.
 

Öffi-Angebot stärkt die Wirtschaft

Auch die Pöchlarner Grünen Gemeinderätin Alexandra Weldschek sieht in der Idee der Jungen Grünen großes Potential: "Ein gutes öffentliches Verkehrsangebot stärkt das Mostviertel auch als Wirtschaftsregion."
Pöchlarn hätte als zukünftiger IC-Standort nicht nur einen ausreichend großen Bahnhof, sondern stellt auch die Schnittstelle zur regionalen Erlauftalbahn dar. Gemeinsam mit einer Attraktivierung des örtlichen Netzes könnte der IC-Stopp somit das Umsteigen auf Öffis für viele Menschen vor Ort deutlich erleichtern.
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