Impressionen
vom Kraftwerk Freudenau
- hochgeladen von Kurt Dvoran
Technische Beschreibung
Die in Nassbauweise errichtete Staumauer staut die Donau bei Stromkilometer 1.921,05 auf einer Länge von rund 28 km auf eine Höhe von 8,6 m auf. Der Inhalt des Stauraumes beträgt ca. 55 Millionen m³, das Stauziel liegt auf einer Höhe von 161,35 m ü. A.
Am rechten Ende der Staumauer liegen die beiden Schleusen mit jeweils einer nutzbaren Länge von 275 m und einer nutzbaren Breite von 24 Metern. Das Wehr besteht aus vier Wehrfeldern mit einer Breite von jeweils 24 Meter und befindet sich am linksufrigen Ende der Staumauer.
Das Kraftwerk Freudenau kann von Fußgängern und Radfahrern als Donaubrücke verwendet werden. Gemeinsam mit der Walulisobrücke bildet es einen Übergang für Fußgänger und Radfahrer über Donau und Neue Donau.
Maschinenhaus
Im Maschinenhaus, das zwischen Schleusen und Wehranlage liegt, erzeugen sechs Maschinensätze elektrische Energie für das öffentliche Stromnetz. Jeder dieser Sätze besteht aus einer Kaplan-Rohrturbine mit einem direkt gekoppelten Drehstromgenerator. Jede der Wasserturbinen hat einen Durchmesser von 7,5 m, eine waagrechte Welle und liegt auf einer Seehöhe von 142 m.
Die Nennleistung der Turbinen beträgt jeweils 30,3 MW, die Nenndrehzahl 65,2 min−1 und der Nenndurchfluss je Turbine 500 m³/s. Die sechs Drehstromgeneratoren haben bei einer Nennspannung von 10,5 kV eine maximale Leistung von je 32 MVA. Insgesamt verfügt das Kraftwerk über eine Engpassleistung von 172 MW. Die Einspeisung erfolgt über drei 110-kV-Kabel in das nahe gelegene Umspannwerk Kaiserebersdorf der Wiener Netze GmbH.
Bei einem Ausbaudurchfluss von 3000 m³/s beträgt das Regelarbeitsvermögen jährlich 1052 GWh. Dies entspricht einer tatsächlichen mittleren Leistung, über ein Jahr gemittelt, von 120 MW und mit Stand 2006 ca. 1,85 % der gesamten in Österreich erzeugten elektrischen Leistung.
Quelle Wiki, LG Kurt
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