28.05.2016, 19:51 Uhr

A4 und B10 die Crash-Strecken

Tödlicher Unfall auf A4 (Foto: FF Fischamend)

Die Zahl der Verkehrsunfälle geht zwar kontinuierlich zurück, die gefährlichen Routen bleiben.

In Niederösterreich kamen im Jahr 2014 bei insgesamt 7.181 Verkehrsunfällen Menschen zu Schaden, 121 mussten ihr Leben auf unseren Straßen lassen. Diese dramatischen Zahlen sind jedoch im Vergleich zu jenen der Vorjahre allesamt rückläufig. Im Jahr 2012 etwa wurden Menschen noch bei knapp 8.000 Unfällen verletzt und 145 getötet. Einen weiteren „erfreulichen“ Trend gibt es, was die Zahl mit alkoholisierten Unfallbeteiligten betrifft. Waren 2012 noch 584 Alko-Lenker an Unfällen in NÖ beteiligt, so sank diese Zahl im Jahr 2014 bereits auf 476 (-108 oder 18,5%).
Im Bezirk Wien-Umgebung gab es in dem Zeitraum 536 Unfälle mit 667 Verletzten und 12 Toten. Kinder kamen nicht ums Leben. 45 Mädchen und Buben wurden bei 38 Unfällen verletzt.
"Die Unfallstrecke Nummer eins ist die A4. Vor allem zum Wochenende hin registrieren wir mittels Verkehrshubschrauber fast jede Woche Staus wegen Zusammenstößen", erklärt ÖAMTC-Experte Harald Lasser.
In Erinnerung ist noch der Horror-Crash eines Viehtransporters, der nach Fischamend gegen ein Tunnelportal krachte. Der Lenker war sofort tot, zahlreiche Tiere verendeten, die A4 musste zehn Stunden gesperrt werden. Ebenfalls unfallträchtig ist die B10: Vor kurzem gab es eine Massenkollison, bei der ein Auto zwischen zwei Lkw zermalmt wurde.
Anfang Mai wurde ein 67-jährige Frau von einem Pkw erfasst und getötet.
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