14.10.2014, 07:29 Uhr

Vorstellung eines Fischers

Rudolf Thurner,
da ich hauptsächlich über die Fischerei in unserer Gegend aber auch von fischereilichen Reisen im In und Ausland schreiben möchte,darf ich mich mal vorstellen.

Geburtsjahr: 1948

Familienstand: verheiratet & Opa von vier Mäderln

Lieblingsfischarten: habe ich keine, da mir alle Fische gefallen

Lieblingsgewässer: gibt es bei mir nicht, ich fische immer und überall

Lieblingsmethode: ist in den letzten Jahren die Fliegenfischerei geworden.

Das Fischen: hat mich schon vor der Schulzeit bis heute begeistert und dass
sind immer hin schon 60 Jahre. Es dürfte ein wenig vererbt sein, mein Großvater war Fischereiaufseher an der Triesting und Schwechat in Achau.
Mein Vater war auch ein begeisterter Döbelfischer, damals noch mit Kirsche und Maikäfer, von ihm habe ich die Grundschule der Fischerei gelernt.
Er hat mir auch die schönen Seiten der Fischerei gezeigt.
In den Jugendjahren begeisterte mich die Preisfischerei, wobei ich 1976 mit der damaligen Österreichischen Nationalmannschaft Dritter der WM in Bulgarien wurde.
Im reiferen Alter entdeckte ich die Hochseefischerei, wo ich Großfische in Kenia, Mauritius, Sri Lanka, Dom. Rep. so wie in Costa Rica usw. fangen konnte.
Mit 56 Jahren schlug ich ein neues Kapitel in meiner Fischerei auf. Ich begann mit dem Fliegenfischen und auch mit dem Fliegenbinden. In einigen Kursen erlernte ich das Fundament der für mich neuen Fischerei und war davon begeistert, wie in meinen Kindertagen als ich mit Vater Aitel fischen war.
Inzwischen bereiste und fischte ich mit der Fliegenrute in, Kanada, Kroatien, Slowenien, Bosnien, die Domk. Republik, so wie viele Traumgewässer in Österreich.
Die Fischerei mit selbst gebundenen Fliegen wird mich sicher nicht mehr loslassen solange mich meine Füße tragen.
Es macht mir auch sehr viel Spaß, das am Wasser Erlebte mit meiner Digikamera festzuhalten, ein bebildertes Tagebuch über die Fischerei zu führen und den einen oder anderen Bericht zu schreiben und meine Erfahrung an jüngere Fischer weiter zu geben.
Wenn mich wer fragen würde, welcher mein schönster Fang wäre, kann ich nur schwer eine Antwort geben, da ich ja viele schöne und interessante Fänge hinter mir habe. Aber ein besonderer Fang in der letzten Zeit, außer meinen Großforellen, war sicherlich der Hecht mit 1,22m den ich in Ungarn auf Zonker mit der Fliegenrute fing und eine Seeforelle mit 82cm mit der ich auch Fischer des Jahres 2009 wurde, unvergessen bleibt auch der Fang meines ersten Marlins auf Mauritius.
Aber immer wieder denke ich noch an die Zeit, als ich als kleiner Junge mit einem Heuhüpfer mein erstes großes Aitel fing, diese Freude bleibt mir unvergessen.
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Ina Wegl aus Herzogenburg/Traismauer | 29.10.2014 | 14:21   Melden
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Rudolf Thurner aus Schwechat | 16.11.2014 | 17:44   Melden
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