Nach Hitlergruß & mehr
Absage von Pantera-Auftritt im Gasometer gefordert
- Pantera-Frontmann Phil Anselmo soll immer wieder rechtsradikale Äußerungen getätigt haben. Nun hagelt es Absagen für die Band im deutschsprachigen Raum – der Termin im Gasometer ist aber noch angesetzt.
- Foto: Ismael Rosas / Action Press / picturedesk.com
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Ende Mai tritt die Metalband Pantera im Zuge ihrer Tournee im Gasometer auf. Nun fordern die Grünen die Absage des Konzerts, denn Bilder zeigen den Frontmann Phil Anselmo dabei, wie er während eines Auftritts einen Hitlergruß tätigt.
WIEN. Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die zur Ausladung der US-Heavy-Metal-Band Pantera beim "Rock am Ring" und dem "Rock im Park" in Deutschland geführt haben. Frontsänger Phil Anselmo soll bei einem Konzert 2016 rassistische Äußerungen von sich gelassen haben. Dazu gibt es auch ein Foto von Anselmo, dass ihn zeigt, wie er seine Hand zum "Hitlergruß" erhebt.
Eine spätere Entschuldigung ist offenbar für die Veranstalter aus Deutschland zu wenig – wie mehrere Medien berichten, wurde die Band ausgeladen. Ein Besuch in Wien ist hingegen noch nicht vom Tisch. Denn die Band tritt laut Tourneeplan am 31. Mai im Gasometer in Simmering auf. Laut Website der Band ist das Konzert sogar ausverkauft.
- Das Konzert im Gasometer am 31. Mai ist ausverkauft.
- Foto: Website Pantera, Screenshot
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Grüne Wien: "Keine Bühne für Hitlergrüßer"
Nun gibt es scharfe Kritik der Grünen Wien, dass der Frontmann samt Band nach letztem Kenntnisstand nach wie vor in der sogenannten Planet.tt Bank Austria Halle Gasometer auftreten darf. "Wir sind schockiert, dass das Wiener Gasometer der Band ‚Pantera‘, deren Frontsänger offen Nazi-Symbole verherrlicht, eine Bühne bietet. Wir appellieren daher dringend an den Veranstalter Barracuda Music GmbH und an den Hallen-Betreiber, dieses Engagement zu revidieren und die Band umgehend auszuladen“, fordern die beiden Grünen Gemeinderäte Viktoria Spielmann und Nikolaus Kunrath.
- Wird man Pantera in Zukunft in Wien auftreten sehen?
- Foto: Ismael Rosas / Action Press / picturedesk.com
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„Gerade Wien hat aufgrund seiner nationalsozialistischen Vergangenheit eine besondere historische Verantwortung, sich gegen jede Form von Rechtsextremismus zu stellen. Der Auftritt von ‚Pantera‘ ist mit dieser Verantwortung völlig unvereinbar“, so Kunrath und Spielmann. „Daher kann es auch für Wien nur heißen: Keine Bühne für einen Hitlergrüßer, keine Bühne für ‚Pantera‘!"
Laut Informationen der "APA" prüft der Veranstalter, die Barracuda Music GmbH, nun "die Möglichkeit einer Absage der Show“.
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