Mord in Simmering
Toter Ex-ÖFB-Spieler soll mit Täter befreundet gewesen sein
- Nach dem tragischen Mord an den Ex-ÖFB-Spieler Volkan Kahraman in Simmering wurden weitere Details bekannt. So sollen sich Opfer und mutmaßlicher Täter jahrelang gekannt haben.
- Foto: Antonio Šećerović
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Nach dem tragischen Mord an dem Ex-ÖFB-Spieler Volkan Kahraman in Simmering wurden weitere Details bekannt. So sollen sich Opfer und mutmaßlicher Täter jahrelang gekannt haben und in enger Freundschaft verbunden gewesen sein.
WIEN/SIMMERING. Am Mittwoch, 8. Februar, kam es zu einem Großeinsatz der Polizei in Simmering. Am Vormittag wurden zwei Personen (43 und 46 Jahre) leblos mitten auf der Straße aufgefunden. Laut Augenzeugen soll es zwischen den beiden zuvor zu einem Streit gekommen sein. Der 46-Jährige soll anschließend eine Faustfeuerwaffe gezückt und sein Gegenüber erschossen haben. Dann soll er sich selbst gerichtet haben - die BezirksZeitung berichtete:
Das ganze Ausmaß der Tragödie entfaltete sich erst im Laufe des Tages. Nicht nur handelte es sich beim 43-jährigen Opfer um den Ex-Nationalteam-Kicker Volkan Kahraman – dreimal trug er das Nationalmannschaftstrikot – auch weitere Details wurden nach und nach bekannt. So soll Kahraman eng mit dem mutmaßlichen Täter befreundet gewesen sein.
Gemeinsam Fußball gespielt
Laut einem Bericht der "Krone" handelte es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Geschäftsinhaber, der sich ebenfalls in der Welt des Fußballs bewegte. Beide sollen sich jahrelang gekannt auch gemeinsam gekickt haben. Auch die Polizei bestätigte dies: "Opfer und Täter sollen sich schon länger gekannt haben", so Polizeisprecher Daniel Fürst.
- Kahraman soll eng mit dem mutmaßlichen Täter befreundet gewesen sein.
- Foto: Screenshot Ostbahn XI TV/YouTube
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Die Polizei hatte das Areal nach der Bluttat großräumig gesperrt. Parallel dazu nahmen Ermittler ihre Arbeit auf, sicherten Spuren und stellten die Faustfeuerwaffe sicher. Für sie sei der Fall an sich geklärt, bleibt nur noch die Frage nach dem Motiv. Zeugenvernehmungen sollen Licht in die Sache bringen.
Motiv noch unklar
Neben Journalistinnen und Journalisten hatten sich auch zahlreiche Zivilisten am abgesperrten Tatort versammelt. Darunter sollen sich auch Angehörige der beiden toten Männer befunden haben. Mitten vor laufender Kamera der Medien kam es dann zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Polizei soll einen Mann sogar in Gewahrsam genommen und abgeführt haben – das berichtete die Tageszeitung "Heute".
Mittlerweile haben sich mehrere seiner ehemaligen Vereine gemeldet (die BezirksZeitung berichtete; siehe unten). Die FK Austria Wien etwa schrieb: "Ruhe in Frieden". Auch der ÖFB teilte ein Foto des Ex-Nationalspielers auf Twitter mit den Worten: "RIP Volkan Kahraman".
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