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Gasometervorfeld
Der geplante "Zentralpark" wird wohl erst für unsere Enkel errichtet

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Das nächste Versprechen der Gemeinde Wien das nicht eingehalten wird! Seit Jahren gibt es Planungen für den sogenannten Zentralpark südlich des Gasometers. Aber nichts geht weiter, im Gegenteil, der Park schrumpft und rückt in die weitere Zukunft.

Begonnen hatten die Planungen bereits Anfang der 2000er Jahre mit dem STEP2005, dem Projekt "Zielgebiet "Bahnhof Wien - Erdberger Mais", woraus die "Perspektive Erdberger Mais - Strategieplan für ein Stadtgebiet in Bewegung" enstand. Mittlerweile gibt es sogar ein Siegerprojekt für die Gestaltung des Gasometervorfeldes, "Bricolage City", von Carla Lo Landschaftsarchitekten.

Bisher war die Gemeinde Wien weder in der Lage den "Panoramaweg" wie geplant umzusetzen, noch ernsthafte Fortschritte bei der Errichtung des Parks zu erzielen. Im Gegenteil, beim Ankauf der notwendigen Flächen für den Park bewegt sich seit Jahren so gut wie nichts. Die geplante "Grünachse" schlummert seitdem vor sich hin.

Die Umwidmung der durch das Parkgebiet führenden geplanten Bundesstraße B228 wird von SPÖ und FPÖ abgelehnt, damit man zukünftig noch ein wenig Planungsspielraum hat. Man kann ja nie wissen, was man in ein paar Jahren braucht. Oh, da sind die Kosten, ja die immensen Kosten, die im kontrollversagenden Wien immer dann als Begründung kommen, wenn man etwas einfach nicht umsetzen will! Für den 6er spielten die durch die sinnlosen Weichen gejagten Kosten keineswegs eine Rolle.

Jedenfalls wird der Park, der nur einen Arbeitsnamen hat (klingt irgendwie wie Zentralkomitee), irgendwann in den kommenden 10 Jahren in etwa so wie er geplant wurde errichtet oder auch anders, kleiner,.. . Weder der vielfache Wunsch der Bevölkerung, noch die Einhaltung des Versprechens der Gemeinde Wien spielen irgendeine Rolle für Aufwand und Geschwindigkeit der Umsetzung.

Den vielen Bewohnern der Nussbaumallee wurde also einmal mehr etwas vorgegaukelt, damit sie hierher ziehen. Und wieder einmal zeigt sich der unehrliche Umgang der Gemeinde Wien mit ihrer Bevölkerung, wie schon so oft!

Eines muss noch gesagt werden: der Bezirksvorstehung kann man hier keinen Vorwurf machen, all dies ist Angelegenheit der Gemeinde Wien und ihrer Magistratsabteilungen. Wir haben in der Bezirksvertretung bereits viele diesbezügliche Anträge gestellt, samt vieler Anregungen. Aber Simmering ist dem roten Bürgermeister, seinen rot-grünen Gemeinderäten und deren verlängertem Arm, den SPÖ-Bezirksräten, herzlich egal.

Bisher gab es auch keine schlüssige Begründung, warum der Park nicht einfach in Teilen errichtet wird. Das wäre zumindest ein Zeichen!

Vielleicht kommt ja kurz vor der Wahl im Herbst diesen Jahres wieder das eine oder andere Versprechen von rot-grün – das dann wieder nicht eingehalten wird. Überlegen Sie also gut wem Sie bei den Wiener Wahlen Ihre Stimme geben!

Es ist längst Zeit für Veränderung!

Autor:

Peter Sixtl aus Simmering

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