Friesach
Rascher Baufortschritt bei der Solarthermie für die Fernwärme

Die Arbeiten schreiten voran: Der Wärmespeicher hat einen Durchmesser von knapp elf Metern und ist elf Meter hoch.
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Die Arbeiten für den Bau der solarthermischen Großanlage für die Fernwärme Friesach schreiten voran.

FRIESACH. „Der Stahlbau für den 1.000 Kubikmeter großen Wärmespeicher konnte bereits abgeschlossen werden. Als nächster Schritt wird der Wärmespeicher mit Dämm-Material ummantelt“, sagt Gerhard Rabensteiner von „Unser Kraftwerk“. Der Wärmespeicher wurde direkt neben dem bestehenden Biomasseheizwerk der Kelag Energie & Wärme GmbH errichtet.
Der Wärmespeicher ist ein wichtiges Element der solarthermischen Großanlage für Friesach.



Im April beginnt „Unser Kraftwerk“ mit der Montage der 436 Sonnenkollektoren auf einem Areal südlich von Friesach. 
  • Im April beginnt „Unser Kraftwerk“ mit der Montage der 436 Sonnenkollektoren auf einem Areal südlich von Friesach. 
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„Mit dem Speicher können wir den Wärmebedarf der Kunden in der Stadt Friesach für rund vier Tage puffern und so mehrere Tage ohne Sonnenschein überbrücken“, erläutert Rabensteiner.
Die Anlage wird mit 5.750 Quadratmetern Kollektorfläche die größte Anlage ihrer Art in Österreich sein. Die Wärme wird über eine rund einen Kilometer lange Wärmeleitung in den Wärmespeicher geleitet und von dort in das Fernwärmenetz der Kelag eingespeist.

„Ab Sommer können wir rund 15 Prozent des Wärmebedarfes unserer Kunden in Friesach mit Solarthermie decken, in der Übergangszeit wird die Solarthermie auch zur Raumheizung beitragen“, gibt Kelag-Geschäftsführer Adolf Melcher bekannt.

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