Industriepionier
Der Betonindustrielle Adolf Pittel ist eng mit Weissenbach verbunden

Wolfgang Stiawa und Helmut Heimel in der Ecke des Museums, die Adolf Baron Pittel gewidmet ist
  • Wolfgang Stiawa und Helmut Heimel in der Ecke des Museums, die Adolf Baron Pittel gewidmet ist
  • Foto: Manfred Wlasak
  • hochgeladen von Manfred Wlasak

WEISSENBACH (mw). Adolf Baron Pittel (1838 - 1900) war mit der Industrie- und Arbeitergeschichte des Triestingtals eng verbunden. Vor genau 150 Jahren gründete er mit seinem Partner Viktor Brausewetter eine heute noch bestehende Baufirma.

Kirche und Friedhof

"In Weissenbach betrieb Pittel (ohne Beteiligung Brausewetters) eine Zementfabrik und eine Kunststein- bzw. Betonwarenfabrik, eine weitere Zementfabrik im Besitz Pittels war in Tasshof angesiedelt", wissen Helmut Heimel und Wolfgang Stiawa vom Regionalmuseum, wo Baron Pittel ein Ehrenplatz eingeräumt wurde. Die Weissenbacher Kirche ist die erste Betonfertigteil-Kirche in Österreich, die Teile wurden in Pittels Fabrik hergestellt. "Von den Arkaden des Friedhofs sind die Säulen samt Kapitälen in Fertigteilbauweise, die Gewölbebögen und Decken in Ortbetonbauweise, die Kapelle in der gleichen Bauweise wie die Kirche. Die Gruftdeckeln und Pflanztröge, sowie viele Grabsteine sind ebenfalls Betonfertigteile", erläutern die beiden Geschichtsexperten. Die Außenfassaden der beiden Baudenkmäler aus 1893 bzw. 1897 sind bis heute in Originalzustand.

Elektrizität

Der Industrielle baute auch ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung für seine Fabriken. Als zweiter Ort in NÖ erhielt Weissenbach dadurch bereits 1897 eine elektrische Straßenbeleuchtung. 

Soziales Engagement

Zu ihren Arbeitern verhielt sich die Familie Pittel sehr sozial. Jedes Jahr zu Weihnachten beschenkte Adolf Pittels Frau Leopoldine  nach der Christmette als Engel verkleidet die Kinder armer Familien.

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