Es will nicht laufen
Kathi Truppe bekommt in Killington nächste "Watschn"
- So richtig lachen, wie hier auf einem Archivfoto, kann Kathi Truppe im Weltcup aktuell nicht
- Foto: KK/Privat/Facebook
- hochgeladen von Stefan Plieschnig
Es will einfach nicht laufen für unsere Kathi Truppe. So gut verlief die vergangene Saison, doch in der (noch jungen) aktuellen scheint die Pest an den Skiern der Altfinkensteinerin zu kleben. Beim heutigen Riesentorlauf gab es die nächste "Watschn".
KILLINGTON/KÄRNTEN. Nachdem nicht nur der erste Riesentorlauf der Damen in Sölden am 22. Oktober abgesagt werden musste, sondern auch der Parallel-Bewerb vor zwei Wochen, startete Truppe erst am vergangenen Wochenende in die neue Saison.
Levi keine Reise wert
Beim ersten Slalom im finnischen Levi landete die Kärntner Hoffnung mit knapp zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Siegerin Shiffrin auf Rang 15, im zweiten tags darauf kam noch eine weitere Sekunde an Rückstand auf die US-Amerikanerin hinzu - dies reichte gar nur noch für Platz 21.
"Macht so keinen Spaß"
In Finnland meinte Truppe gar, dass ihr das Schifahren so keinen Spaß mehr mache. Sie wolle aber die in kleiner Zahl vorhandenen positiven Signale mit nach Killington nehmen. Dort stand heute der erste Riesentorlauf am Programm, in der vergangenen Saison war Truppe die beste ÖSV-Läuferin in dieser Disziplin.
Truppe in Killington
Nach dem ersten Durchgang lag Truppe auf Rang 19, eine Aufholjagd war das große Ziel. Doch es sollte wieder einmal nicht sein: Auf der gesamten Streckenlänge konnte die Altfinkensteinerin nie so richtig in die Spur kommen, der Lauf wirkte verhalten. Am Ende wird Truppe durchgereicht, mehr als Rang 22 (Rückstand von 2,45 Sekunden) schaute auch nicht nicht heraus.
Liensberger rettet ÖSV-Ehre
Insgesamt aus österreichischer Sicht positiv: Vier ÖSV-Läuferinnen landeten zumindest vor Truppe. Franziska Gritsch landete am 20. Rang (+2,32 Sekunden), Ricarda Haaser holte sich den 14. Platz, Ramona Siebenhofer wurde 11. (+1,38) und Kathi Liensberger als beste Österreicherin 4. (+0,55). Den Sieg holte sich die Schweizerin Lara Gut-Behrami vor Marta Bassino (+0,07) und Petra Vlhova (+0,46).
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