Völkermarkt
Zwei Rotkreuz-Urgesteine verabschieden sich in den Ruhestand

Friedrich Firjan und Franz Jordan
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Die beiden Rotkreuz-Bediensteten Franz Jordan und Friedrich Firja haben in ihrer Berufslaufbahn so einiges erlebt.

VÖLKERMARKT. Nach 38 und 35 Dienstjahren im Rettungsdienst beim Roten Kreuz haben sich Franz Jordan und Friedrich Firja vergangenes Wochenende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die WOCHE hat die beiden Rotkreuz-Urgesteine zum Gespräch getroffen.

WOCHE: Welcher Einsatz ist euch bis heute im Gedächtnis geblieben?
Franz Jordan: Es gab einen Einsatz, bei dem sich eine Person selbst angezündet hat. Bei dem Eintreffen von mir und dem Arzt war der Betroffene noch bei vollem Bewusstsein. Wir dachten zuvor, dass die Person so was nicht überleben kann, wir wurden aber eines Besseren belehrt. An diesen Einsatz musste ich lange denken und er hat mich mitgenommen.
Friedrich Firja: Es gab während meiner Dienstzeit keinen Einsatz, der nicht berührend war und mich nicht mitgenommen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass für mich die 35 Jahre beim Roten Kreuz sehr schön waren und ich viel mitnehmen konnte und sehr viel gelernt habe.

Weshalb habt ihr euch dazu entschieden, zum Roten Kreuz zu gehen?
Franz Jordan: Als Zivildiener bin ich mit den Leuten gut ausgekommen. Danach wurde ich gefragt, ob ich beim Roten Kreuz bleiben will und praktizierte den Dienst seit 1982 hauptberuflich.
Friedrich Firja: Ich war immer sehr sozial veranlagt, wollte auch immer Medizin studieren, wir waren aber neun Kinder. Unser Vater war Alleinverdiener, was mir zur Entscheidung verholfen hat, dass ich zum Roten Kreuz gehen werde.

Was hat an der Arbeit im Rettungsdienst am meisten Spaß gemacht?
Franz Jordan: Das Arbeiten mit den Menschen. Man steht nämlich zwischen dem Weg der Geburt, dem Überleben, der Freude, dem Leid und dem Tod. Und was mich besonders gefreut hat war, dass einem die älteren Leute beim Helfen das Herz ausschütten.
Friedrich Firja: Beim Roten Kreuz hat mir alles Spaß gemacht, vor allem das Arbeiten mit den "Alt-Eingesessenen". Mit denen habe ich immer super zusammengearbeitet und alles gemeistert.

Habt ihr vor, euch auch in der Pension ehrenamtlich für das Rote Kreuz zu engagieren?
Franz Jordan: Nach so einer langen Zeit im Rettungsdienst werde ich mich definitiv weiterhin ehrenamtlich für das Rote Kreuz einsetzen.
Friedrich Firja: Ich mache weiter wie gehabt und bleibe auch weiterhin ehrenamtlich dabei. Ich habe bereits jeden Donnerstag für diese Zwecke reserviert.

Autor:

Christopher Polesnig aus Völkermarkt

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