Fußball
Ein Sechspunktespiel im Starkstrom-Derby

Peter Kienleitner hofft auf einen Sieg
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  • Peter Kienleitner hofft auf einen Sieg
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ST. MICHAEL OB BLEIBURG. Am kommenden Ostersonntag, dem 21. April, um 16 Uhr kommt es in St. Michael ob Bleiburg zum großen Nachbarschaftsduell in der Kärntner Liga. Die WOCHE stellte dem St. Michael-Trainer Peter Kienleitner und SVG Bleiburg-Trainer Mario Petschnig Fragen zum bevorstehenden Derby.

WOCHE: Die gesamte Saison lief nicht nach Wunsch, woran hat das gelegen?

Mario Petschnig: Ich kann nicht vor der Zeit, wo ich noch nicht Trainer war, urteilen, seit dem Zeitpunkt des Trainerwechsels wurde am Spieler-Sektor etwas verändert sowie im Spielerischen gearbeitet.
Peter Kienleitner: Für uns Aufsteiger (das erste Mal in der Vereinsgeschichte in Kärntens höchster Spielklasse) gibt es keine Wünsche. Für uns ist alles Neuland und wir müssen uns der Herausforderung sowieso stellen. Wir stehen in der Tabelle hinten und das mit viel Pech in unseren Spielen.

Der Verein kämpft um das sportliche Überleben. Was wird getan, um einem Abstieg zu entkommen?
Mario Petschnig: Das Wichtigste ist zu punkten und der Mannschaft den Geist des SVG Bleiburg zu vermitteln, der immer für Kampf und Leidenschaft gestanden hat, was auch sehr gut umgesetzt worden ist.
Peter Kienleitner: Ich glaube nicht, dass der Verein ums sportliche Überleben kämpft. Die Verantwortlichen haben über Jahre hinweg sehr gute Arbeit geleistet und werden das auch in Zukunft so tun. In welcher Spielklasse auch immer.

Der Gegner im Derby am kommenden Samstag hat ähnliche Probleme. Welche Devise wird von euch für das Spiel ausgegeben?
Mario Petschnig: Ein Derby hat immer eigene Gesetze. Natürlich wollen wir alles daran setzen um als Sieger aus diesem Derby hervorzugehen.
Peter Kienleitner: Bleiburg ist schon über Jahre ein fixer Bestandteil der Liga, und sie werden die Klasse auch halten. Wir werden versuchen eine gute Leistung abzurufen, und der Bessere an diesem Tag soll dann auch gewinnen.

Worin liegen die Stärken ihrer Mannschaft?
Mario Petschnig: Die Mannschaft hat sich in allen Belangen weiterentwickelt und mittlerweile haben wir den Anschluss zu Platz zehn geschafft und das mit der Differenz von zwei Punkten.
Peter Kienleitner: Unser großer Vorteil ist die Offensive.

Wie kann Ihre Mannschaft im Derby punkten?

Mario Petschnig: Mit voller Einsatzbereitschaft und viel Leidenschaft.
Peter Kienleitner: Indem wir hinten zu Null spielen. Und nach vorne ist alles offen.

Haben Sie einen Plan B in der Schublade?
Mario Petschnig: Das ist kein Thema für mich.
Peter Kienleitner: Ein Trainer braucht sowieso immer Lösungen um auf Situationen in einem Spiel zu reagieren. Also ist sicher einer vorhanden.

Das Derby ist ein Sechspunktespiel, mit welchem Ergebnis wird es ausgehen?
Mario Petschnig: Ein Ergebnis zu tippen wäre überheblich, aber wenn wir es schaffen unser Spiel über 90 Minuten zu bringen, kann es für uns natürlich positiv ausgehen.
Peter Kienleitner: Ich gebe allgemein nicht so gerne Tipps ab, möchte mich jetzt auch davon distanzieren. Wie das Derby letztendlich ausgeht, ist auch nicht so relevant, es sind danach immerhin noch neun Runden zu spielen, und da kann noch viel passieren.
Interview: Peter Kowal

Peter Kienleitner hofft auf einen Sieg
Trainer Mario Petschnig fühlt sich nicht als Favorit

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