11.06.2017, 20:22 Uhr

Wanderung von Zell-Oberwinkel zum Hainsch-Sattel

Eberndorf: Gösselsdorf | Von Zell-Oberwinkel durch den Hainschgraben zum Hainsch-Sattel.

Idealer Ausgangpunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz bei der ehemaligen Volksschule in Zell-Oberwinkel.
Zunächst geht der Weg auf asphaltierter Straße bergab bis zur Einmündung des Hainschbaches in die Ribnitza. Eine Fischtreppe im Hainschbach erleichtert den Forellen und Äschen den Aufstieg in ihre Laichgewässer. Mit einer Schautafel wird auf die wirtschaftliche Bedeutsamkeit des Hainschgrabens hingewiesen. Waren doch etwa einhundert Mühlen in diesem Graben angesiedelt. Auf einem breiten Fahrweg wandert man in südliche Richtung. Unmittelbar nach einem Wohngebäude zweigt der Weg, der mit „650“ markiert ist, nach links ab. Nun beginnt die Wanderung entlang eines wild tosenden Baches. Mal auf gleicher Höhe mit dem Gewässer, mal hoch darüber. Mehrmals wird der Bach mittels Holzbrücken überquert. Nach etwa einer Stunde Wanderung auf leicht ansteigenden Weg und durch schattigen Laubwald, erreicht man eine Schaumühle mit der die Technik einer Mahlmühle demonstriert wird. Nach einer weiteren halben Stunde Gehzeit wird eine Weggabelung erreicht. Nach rechts führt der Weg zum „Hainschbauer“ und zurück nach Zell-Oberwinkel. Der Weg nach links führt tiefer in den Hainschgraben hinein. Auf dem Wegweiser ist die Zeit für den Weg zum Hainsch-Sattel mit 2 Stunden angegeben. Dieses Zeitmaß ist sehr kurz bemessen, sollte man sich doch viel Zeit nehmen um die Schönheiten die die Natur hier bietet auch zu genießen. Zur Linken ragen die Felswände des Hainschturmes (Kladivo, 2092 m), des Hüttenberges (Kofce gora, 1968 m) und des Hochturmes (Veliki vrh, 2066 m) in die Höhe. Wenn man Glück hat, kann man Gämsen in den Schuttkegeln dieser steinernen Monumente beobachten. Längst ist der Wanderweg steiler und mühsamer geworden. An der Baumgrenze angekommen weist ein Wegweiser nach rechts auf den Weg zur Loibler Baba (Košutica, 1969 m) hin. Wir benützen aber den Weg nach links, der von nun an mit „651“ gekennzeichnet ist. Durch Geröll aber gut markiert geht der Weg steil bergauf, quert ein Schuttfeld und schlängelt sich dann durch Latschenkiefern hinauf bis zum Sattel zwischen Hochturm (Veliki vrh, 2066 m) und Loibler Baba (Košutica, 1969 m) auf 1701 m. Hier an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Slowenien endet unsere Wanderung. Unentwegte haben von hier aus die Möglichkeit den Gipfel des Hochturm (Veliki vrh, 2066 m) über eine Klettersteig zu bezwingen, oder über die Loibler Baba (Košutica, 1969 m) und den Weg mit der Markierung „650“ wieder in den Hainschgraben abzusteigen. In beiden Fällen ist alpine Erfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Der Abstieg über den Aufstiegsweg dürfte aber zur Genuss-Wanderung werden.
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