19.01.2018, 16:00 Uhr

Das Konzept der Neuen Mittelschule

Schüler der Neuen Mittelschule werden beim kreativen Gestalten und Denken gefördert (Foto: freepik)
Völkermarkt: Völkermarkt |

Der Besuch einer Neuen Mittelschule bietet für Schüler eine breite Palette an Möglichkeiten.

Die Neue Mittelschule (NMS) ist seit 1. September 2012 Regelschule. Auf einer rechtlich gesicherten Basis ist es gelungen, eine Schule für alle Zehn- bis Vierzehnjährigen zu schaffen, die allen Schülern nach der vierten Klasse Volksschule offen steht und nach Absolvierung der vier Jahre zu einem Übertritt in weiterführende mittlere und höhere Schulen befähigt sowie auf das Berufsleben vorbereitet. Im Bezirk Völkermarkt gibt es aktuell sechs neue Mittelschulen.

Merkmale der NMS
„Ein zentrales Merkmal der Neuen Mittelschule ist, neben der Vermeidung einer zu frühen Trennung der Kinder in unterschiedliche Bildungskarrieren, die breite Umsetzung einer neuen Lernkultur mit den Eckpfeilern Individualisierung und innere Differenzierung. Das heißt, jedes Kind und dessen individuelle Fähigkeiten und Talente werden bestmöglich gefördert“, erzählt Elisabeth Ouschan, Direktorin der beiden Neuen Mittelschulen Völkermarkt und Griffen. Den Schülern wird einerseits genügend Zeit und Unterstützung geboten, um Lerninhalte im eigenen Lerntempo erfassen zu können, andererseits erhalten sie frühzeitig zusätzliche Angebote, um in ihren besonderen Begabungen intensiv gefördert zu werden.

Bildungsberatung und Berufsorientierung

In diesen vier Schuljahren sollten sich die Kinder auch über ihre Interessen und weiteren schulischen und beruflichen Weg im Klaren werden. Nicht jeder Schüler oder jedes Elternteil weiß genau darüber Bescheid, welche Möglichkeiten es heutzutage gibt oder wo die Interessen und die Begabung liegen. „Wir legen großen Wert auf die Bildungsberatung und Berufsorientierung. Diese zwei Eckpfeiler schaffen eine optimale Basis für die spätere Entscheidung über künftige Bildungs- und Berufswege. Stärken der Schüler werden aufgegriffen und gemeinsam weiter ausgebaut. Die Bildungswegentscheidung wird durch regelmäßige Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräche begleitet“, so Günther Dobnik, Direktor der NMS Eberndorf und NMS Kühnsdorf.
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