Nachhaltigkeit im Grätzel
Klimaschutzpreis für das Café Nachbarin

Auszeichnung für das Café Nachbarin: Geschäftsführer Sebastian Marberger setzt sich für Nachhaltigkeit im Grätzel ein.
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  • Auszeichnung für das Café Nachbarin: Geschäftsführer Sebastian Marberger setzt sich für Nachhaltigkeit im Grätzel ein.
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Der beliebte Treff in der Herbeckstraße wurde für seine nachhaltigen Projekte mit 600 Euro ausgezeichnet.

WÄHRING. Das Café Nachbarin befindet sich in der Herbeckstraße 34/Ecke Alsegger Straße und ist ein ehemaliges Büro, das 2018 zu einem Grätzel-Treff umgebaut wurde. Es wurde dort ein Raum geschaffen, der zum nachbarschaftlichen Begegnen einlädt.

Der führende Leitgedanke bei dem Projekt ist der bewusste Umgang mit Ressourcen: Einerseits entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Cafés, andererseits als Thema, für das mehr Bewusstsein geschaffen werden will. Das Café bietet ausschließlich Bio- und Fair-trade-Kaffee an, bei den selbst zubereiteten Speisen wird auf regionale und saisonale Zutaten geachtet. Die Einrichtung stammt zum Großteil aus zweiter Hand.

Nachhaltigkeit ist Trumpf

Neben Müllvermeidung und Wiederverwertung ist auch die Gemeinschaftsförderung in der Nachbarschaft ein großes Anliegen. Für das behutsame Umgehen mit den Ressourcen wurde das Café Nachbarin jetzt mit dem Währinger Klimaschutzpreis ausgezeichnet. "Wir achten auf möglichst regionale und saisonale Zutaten, bieten Bio- und Fairtrade Kaffee an, sowie Bio-Milch und pflanzliche Milchalternativen zum gleichen Preis. Gebacken und gekocht wird in kleinen Mengen, sodass kein Lebensmittelmüll entsteht", sagt Sebastian Marberger, der mit seiner Frau Magdalena Schönhofer das Lokal führt. Für Einwegverpackungen wird ein Aufpreis verrechnet.

Dafür gibt es Rabatt für Gäste, die ihre eigene To go-Verpackung mitbringen. Und auch der Müll wird strikt getrennt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Inhaber mit Ideen, die nachhaltige Gedanken ins öffentliche Bewusstsein holen. "Im Café steht ein Foodsharing-Kühlschrank und ein offener Bücherschrank, mehrmals im Jahr finden Kleidertausch-Events statt. Die Baumscheiben haben wir mit überschüssigen Jungpflanzen unserer Nachbarn bepflanzt", so Marberger.

Bunteres Grätzel

Durch das Café und dessen Aktivitäten, den Schanigarten und die Bepflanzung ist das Grätzel grüner, bunter und lebendiger geworden. Das Café Nachbarin schafft dort neue Anreize und Möglichkeiten: als Treffpunkt und (Aus-)Tauschort, als Raum für Begegnungen, Gespräche und Vernetzung.

Zur Sache:
Das Café Nachbarin in der Herbeckstraße 34 hat Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Sonn- und Feiertag geschlossen. Mehr Infos unter www.nachbarin.wien

Auszeichnung für das Café Nachbarin: Geschäftsführer Sebastian Marberger setzt sich für Nachhaltigkeit im Grätzel ein.
Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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