Vandalen verwüsten Park!

Bezirkschef Karl Homole wünscht sich die Wiedereinführung der Nachtsperre.
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  • Bezirkschef Karl Homole wünscht sich die Wiedereinführung der Nachtsperre.
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Das Naturparadies war wieder einmal Schauplatz eines böswilligen Vandalenaktes. Neben den Parkbänken wurden diesmal auch dutzende Lampen beschädigt und in die kürzlich sanierten Teiche geworfen. Bezirkschef Karl Homole (ÖVP) ist entsetzt. „In den vergangenen Jahren musste der Bezirk viel Geld hinblättern, um die Schäden zu reparieren. Das geht mittlerweile in die Zehntausende“, erklärt Homole, der eine Erklärung für die Vandalenakte parat hat.

„Nicht nur für mich ist es unverständlich, dass seinerzeit SPÖ, Grüne und FPÖ in trauter Gemeinsamkeit die von Bürgermeister Helmut Zilk initiierte Nachtsperre des Parks mit ihrer Mehrheit im Bezirksparlament aufgehoben haben. In trauriger Regelmäßigkeit bekommen wir dafür die Rechnung präsentiert. Dass hier mit dieser Fehlentscheidung mutwillig Steuergeld verpulvert wird, schert die Damen und Herren der Opposition scheinbar nicht.“

FPÖ-Obmann Udo Guggenbichler fällt ob der Aussagen des VP-Bezirkschefs aus allen Wolken. „Die Chuzpe von Homole, die Opposition für seine Versäumnisse verantwortlich zu machen, ist schwer Grasser-verdächtig. Nicht die Nachtöffnung ist das Problem, sondern die von der ÖVP abgelehnte Verstärkung der Polizeipräsenz mit Hundestreifen. Wir haben immer wieder einen Sicherheitsgipfel gefordert. Dieser wurde aber abgelehnt.“

Auch Marcel Kneuer, Klubobmann der Grünen, zeigt sich über Homoles Angriff verwundert: „Jährlich verwenden zehntausende Menschen in den Nachtstunden den Türkenschanzpark zum Joggen und Spazieren. Und jetzt sollen wegen zwei oder drei Vandalen die Menschen in der Nacht vor einem versperrten Park stehen? So verurteilenswert der Vandalenakt ist, aber deswegen kann man ja nicht die Lebensqualität all dieser Menschen auf einmal einschränken. Das haben auch die Proteste gezeigt, als der Bezirksvorsteher damals die Sperren eingeführt hat. Wir sind froh, dass wir sie wieder aufheben konnten.“

Ähnlich denkt BV-Stellvertreter Josef Eichinger (SP): „Es ist traurig, dass immer wieder Vandalen­akte vorkommen. Ich bin aber der Meinung, auch wenn der Park zugesperrt ist, finden diese statt. Es wurden auch schon Berechnungen durchgeführt, die ergeben haben, dass die Parksperre mehr Kosten verursachen würde als die Vandalenakte. Ich bin also dafür, dass der Park weiter offen bleibt.“

Hubert Heine

Autor:

Alexander Schöpf aus Innere Stadt

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