18.09.2014, 00:00 Uhr

Erfolg im Kampf gegen schädliche Pilze

(Foto: Foto: Archiv)
(skl). Infektionskrankheiten durch Pilze, Viren, Bakterien und Parasiten stellen weltweit die Haupttodesursache dar. Ein paar Dutzend schädliche Pilzarten fordern jährlich mehr als 1,5 Millionen Menschenleben. Vor allem Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem sind für Infektionen mit Sprosspilzen der Candida-Spezies besonders anfällig. Das Problem: Medikamente sind teuer, und Pilze entwickeln
zunehmend Resistenzen. Nun ist es einer Forschungsgruppe der Max F. Perutz Laboratories der Uni Wien gelungen, eine der drei weltweit größten Gen-Bibliotheken von "Knock-out-Pilzen" (u.a. des für Menschen schädlichen Sprosspilzes Candida glabrata, eine Art Hefepilz)zu erstellen. Die molekulare Analyse der Pilzmutanten führte dabei zur Entdeckung von 28 neuen Genen, die Einfluss auf die Wirkungsweise von Medikamenten haben. Ein neuer Meilenstein für die Entwicklung effektiverer Therapien, so die Experten.
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