11.09.2014, 00:00 Uhr

Kinder brauchen essenzielle Stoffe

(Foto: Foto: Archiv)

Was wir unseren Kindern zu Essen geben, prägt ihr Essverhalten ein Leben lang. Welche Nährstoffe auf den Speiseplan gehören.

(skl). Gewusst wie, kann man nicht nur der häufigen Fixierung auf Fast-Food entgehen, sondern den Kids auch gesundes Essen richtig schmackhaft machen. Denn was und wie in jungen Jahren gegessen wird, wirkt bis ins hohe Alter hinein, so die neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschafter.

Kinder überzeugen

Im Grunde gibt es fünf Nahrungsmittel-Gruppen, die zu einer ausgewogenen Kost gehören und die regelmäßig auf den Teller gehören: Milchprodukte, Obst, Gemüse, Eiweiß (etwa in Fleisch, Fisch, Eiern und Nüssen) und Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Getreide). Wie aber bringt man Kinder dazu, viel Gemüse zu essen? Einige Tipps: Die Kinder bei der Zubereitung mit einbeziehen. Richtet man ihnen das Gemüse schön an, schmeckt es meist besser (z.B. Fisolen als Sonnenstrahlen am Tellerrand).
Brokkoli werden als „kleine Bäumchen“ verkauft und aufgeschnittenes Obst kommt eher weg als ganze Früchte. Ausstechformen für Karottensterne oder Käseautos wirken oft Wunder. Der Geschmack der Kinder kann übrigens sehr „launisch“ sein. Was ihnen an einem Tag nicht schmeckt, finden sie am nächsten „mmmhhh-gut“.
Mögen Kinder ein Gemüse nicht, sollte man also nicht gleich aufgeben. Denn sie brauchen zehn bis zwölf Kontakte, bis ein neues Lebensmittel akzeptiert und gerne gegessen wird.

Ausgewogen ernähren

Besonders wichtig im Wachstum ist eine ausreichende Versorgung mit allen essenziellen Stoffen – also mit Vitaminen, Mineralien (u.a. Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium), Spurenelementen, Aminosäuren und Fettsäuren. Letztere, vor allem Omega-3-Fettsäuren, sind wichtig, um die geistige Fitness und Konzentration der Kleinen zu fördern und sie bei den schulischen Herausforderungen best möglich zu unterstützen. Mit einer ausgewogenen Ernährung und reichlich Fisch auf dem Speiseplan bekommt man ausreichend davon.
Der jüngste österreichische Ernährungsbericht zeigt jedoch: Die Versorgung der Kinder mit essenziellen Omega-3-Fettsäuren könnte besser sein. Fettreiche Kaltwasserfische wie Makrele und Lachs enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren, leider ist Fisch in unseren Breitengraden jedoch zu selten am Speiseplan. Daher sei hier, so Ernährungsexperten, eine hochwertige Nahrungsergänzung durchaus empfehlenswert.
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