Stadt Wels interveniert
Kampf dem Geruch in der Pernau

In der Pernau und in Thalheim stöhnen die Menschen unter den Gerüchen einer Recyclingfirma.
  • In der Pernau und in Thalheim stöhnen die Menschen unter den Gerüchen einer Recyclingfirma.
  • Foto: Stadt Wels/Kammerer
  • hochgeladen von Mario Born

Nach mehrfachen Beschwerden über die Geruchsbelästigung durch eine Recycling-Firma wird an Lösungen gearbeitet.

WELS, THALHEIM. Seit Monaten schwelt der Konflikt um massiven Geruch im Industriegebiet, in der gesamten Pernau sowie in Thalheim. Beim Bürgerservice und beim Bürgermeister-Stammtisch gingen zahlreiche Beschwerden ein. Als Verursacher wird die Firma Walter angegeben.
"Hier darf man nicht länger zusehen," betont Ralph Schallmeiner, Gesundheitssprecher der Grünen im Nationalrat und Thalheimer. "Die Menschen können nicht einmal mehr die Fenster öffnen." Die Recycling-Aktivität der Firma Walter sei durchaus zu respektieren und im Sinne des Umweltschutzes, "doch die unmittelbare Umwelt des Standortes zahlt dafür einen sehr, sehr hohen Preis", so Schallmeiner. „Die Belästigungen sind unzumutbar. Wir müssen die Beschwerden ernst nehmen", sagt auch der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ). Nun zeichnet sich eine Lösung ab.

Verbesserungen zugesagt

So habe die Firma Walter in Abstimmung mit der Stadt Wels und dem Landessachverständigen  technische Verbesserungen im Umfang von mindestens 500.000 Euro zugesagt. Die Umsetzung soll im November beginnen und im Frühjahr abgeschlossen sein. Zudem wird jetzt als Ergebnis eines Runden Tisches von Rabl mit Experten eine Umweltkommission mit einem Bürgerrat angedacht. Das funktioniere bereits in der From bei der Welser Abfallverwertung (WAV). "Das könnte hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein“, so Rabl.
Auch Bürgerbeteiligung ist geplant. Es sollen „Geruchsprotokolle“ ausgegeben werden, in denen die betroffenen Anrainer detailliert über Datum, Ort, Zeit, Dauer und die Intensität der Geruchsbelästigung befragt werden. Dies sei für eine weitere Bewertung und Planung von Maßnahmen nötig.



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