Ein Opa und seine zwei Enkelkinder zeigten es dem Virus
Corona in die Schranken gewiesen

Der Grazer Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier hat während der Pandemie mit seinen beiden Enkelkindern in Marchtrenk via Internet zwei Bücher geschrieben. Als sich die drei nicht mehr begegnen durften, griffen sie zur Selbsthilfe. Und sorgten so für ihr Seelenheil.
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  • Der Grazer Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier hat während der Pandemie mit seinen beiden Enkelkindern in Marchtrenk via Internet zwei Bücher geschrieben. Als sich die drei nicht mehr begegnen durften, griffen sie zur Selbsthilfe. Und sorgten so für ihr Seelenheil.
  • hochgeladen von Claudia Wagner

Vor mehr als einem Jahr, im März 2020, als der erste Lockdown das Land lahmlegte und alt und jung sich nicht mehr begegnen durften, begann der Grazer Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier, ein Großvater mit über 70 Lebensjahren, gemeinsam mit Enkeltochter Katharina (8) und Enkelsohn Stefan (10), beide in Marchtrenk beheimatet, per Internet Geschichten zu schreiben. Um so einerseits den Kontakt zu den beiden nicht zu verlieren. Um so aber auch die beiden aus der bald mal spürbaren Pandemie-Lethargie herauszuholen, um ihren Lebenssinn und Lebensmut zu stärken.

Mehrfach ausgezeichnet
Tag für Tag tauschten sich die drei über das Netz aus, überlegten sich Geschichten und schrieben gemeinsam. So entstanden im Laufe der Wochen und Monate fünfzehn Geschichten, die so interessant waren, dass sich der Berenkamp-Verlag meldete und ein Buch mit den Geschichten herausbrachte. Dieses Buch bzw. das Tun der drei wurde in Deutschland wie in Österreich mehrfach ausgezeichnet. Nicht nur, weil ein interessantes Märchenbuch entstanden ist. Vielmehr gab es Ehrungen, weil ein Musterbeispiel für einen kreativen Umgang mit der Coronaproblematik geschaffen wurde, weil die drei beispielhaft zeigten, dass wir selbst aktiv werden und einiges zum seelischen Wohlbefinden beitragen können. Gerade in so schwierigen Zeiten wie der Pandemie. „Wir waren schon mächtig stolz, als nicht nur zahlreiche österreichische Medien von unserem Projekt berichteten, sondern auch Zeitungen von Berlin bis Hamburg und München von unserem Tun erzählten“, sind sich der Opa und die Enkelkinder einig.

Auf den Geschmack gekommen
Weil den dreien das gemeinsame Geschichtenschreiben unheimlich viel Spaß bereitete und sie Lust auf Mehr hatten, machten sie weiter. Unter anderem schrieben die drei in den letzten Monaten Kurzgeschichten über einen kleinen Fuchs. Über ein kleines Füchslein, das aber nicht wirklich klug und schlau ist, wie das bei kleinen Füchslein in der Regel angenommen wird, sondern das sich nur für superschlau und superklug hält, in Wirklichkeit aber richtig blöd ist. Die Geschichten von „Dummi-Fuxxi“ sollen demnächst im Buchhandel erscheinen. Man darf gespannt sein. Auch weil die drei unisono feststellen, dass sie ihr gemeinsames Schreiben beibehalten werden, auch wenn Corona hoffentlich bald mal vorbei sein wird.

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