04.07.2017, 17:15 Uhr

Alte Substanz sinnvoll nutzen

Zwei der ÖVP-Gemeindevorstände drückten in der Volksschule Wim die Schulbank. Sie führten ihre Kollegen bei einem Lokalaugenschein noch einmal durch die würdigen Räumlichkeiten. Am Bild (v.li.): Bgm. Mag. Erwin Stürzlinger, Vzbgm. Hannes Ziegelböck, GV Mag. Monika Neudorfer, GV LKR Anita Straßmayr, GV Norbert Fischer.

Sieben neue Wohnungen in ehemaliger Volksschule

Bad Wimsbach-Neydharting. Die Marktgemeinde Bad Wimsbach-Neydharting zeigt auf, wie alte Substanz sinnvoll genutzt werden kann. Im Gebäude der ehemaligen Volksschule Wim werden sieben Wohnungen „eingebaut“. Die Wohnungsgrößen reichen von 28 bis 72 m². „Die Substanz des Objektes ist von Experten für sehr gut befunden worden. So haben wir uns entschlossen, die Volksschule Wim nicht zu veräußern oder abzureißen, sondern vielmehr sinnvoll zu nutzen“, erläutert Vizebürgermeister Hannes Ziegelböck, der auch Obmann des Bauausschusses ist. An der Volksschule Wim hängen viele Erinnerungen. Das Gebäude bleibt in seinen Außenhüllen, das Landschaftsbild in der Wim – unmittelbar neben der Kirche – erhalten.

„Der Marktgemeinde war es wichtig, die mit vielen Emotionen verbunden Volksschule Wim in eigenem Besitz zu belassen. Die Idee, dort Wohnungen einzubauen, ist langsam gereift. Nutzungsstudien und Planungsentwürfe zeigten, dass es durchaus finanziell möglich ist, ein Wohnobjekt aus der früheren Volksschule zu machen“, sagt Bürgermeister Mag. Erwin Stürzlinger. Der Baustart erfolgt Ende Juni 2017. Der Wohnungsbezug kann noch heuer erfolgen.
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