15.12.2017, 13:20 Uhr

Ideen für die Welser Radfahrer

Neben Politikern wie Klaus Hoflehner und Peter Lehner kamen unter anderen Vertreter von Radvereinen zum Workshop. (Foto: RMOÖ GmbH)

Der motorisierte Individualverkehr nimmt immer weiter zu. Die Stadtregion Wels will gegensteuern.

WELS/BEZIRK. Bei einem Workshop zum "Leitbild Nahmobilität und Radhauptrouten" setzten sich Vertreter der Kommunen der Stadtregion Wels mit dem Thema Radfahren und Radverbindungen zwischen der Stadt Wels und den Umlandgemeinden auseinander. Helmut Hiess vom beauftragten Büro "Rosinak und Partner" stellte eingangs Zahlen und Daten über das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung dar. Sein Resümee: In den vergangenen 20 Jahren war eine starke Zunahme des motorisierten Individualverkehrs auf Kosten des Fußgänger- und Radverkehrs zu verzeichnen. Um hier gegenzusteuern, seien gemeindeübergreifende und damit gemeinsame Anstrengungen und Überlegungen erforderlich. Radverkehrsbeauftragte und Vertreter von Radvereinen zeigten bei der Veranstaltung anhand von Karten den Bestand an Radwegen und Radrouten. Sie definierten auch Lücken und besondere Gefahrenstellen. Die erstellten Karten dienen als Basis für ein Wunschnetz an regionalen Radhauptrouten, dieses Netz wird Teil der stadtregionalen Strategie. In einem zweiten Workshop sollen die Radhauptrouten komplettiert und mögliche Umsetzungsprojekte besprochen werden. "Das große Interesse und die Umsetzungsbereitschaft aller beteiligten Gemeinden beim Thema Radverkehr freuen uns sehr", erklärten dazu beim Workshop Andreas Stockinger, Bürgermeister von Thalheim, und die Welser Stadträte Klaus Hoflehner und Peter Lehner.

Die Stadtregion Wels

Seit April 2017 bilden die Stadt Wels und die acht umliegenden Gemeinden Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Schleißheim, Steinhaus, Thalheim und Weißkirchen die "Stadtregion Wels". Als erster gemeinsamer Schritt wird an einer stadtregionalen Strategie" gearbeitet. Die Erstellung der stadtregionalen Strategie wird aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Förderprogramm IWB und des Landes Oberösterreich kofinanziert.
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