23.09.2014, 09:57 Uhr

Justizminister in Wels

Sicherheit war beim Gespräch mit Justizminister Wolfgang Brandstetter (4. v. re.) Kernthema. (Foto: WB Wels)

Sicherheit und Lebensqualität sind die Kernthemen für den Wirtschaftsstandort Wels.

WELS (fu). Zum Gespräch über den Wirtschaftsstandort Wels lud der Wirtschaftsbund am Montag unter anderem Justizminister Wolfgang Brandstetter. Zentrale Themen waren die Sicherheit und die Erhöhung der Lebensqualität in Wels. Wels schafft mit seinen 4.846 Unternehmen rund 32.000 Arbeitsplätze und reiht sich dabei hinter Linz auf Platz 2 der wichtigsten Wirtschaftsstandorte von Oberösterreich ein. Um für innovative Unternehmen und gut ausgebildete Fachkräfte attraktiver zu werden, sei es von essentieller Bedeutung, die Sicherheit zu erhöhen und dadurch für ein positiveres Lebensgefühl in der Stadt zu sorgen. Der Wirtschaftsbund vertreten durch Obmann Josef Resch, bezog deshlab klar Stellung: Die im Rahmen des DESSI-Prozesses diskutierte Videoüberwachung am Kaiser-Josef-Platz sollte für ein Jahr in Testbetrieb gehen, um die Eignung dieses Mittels zur Kriminalitätsbekämpfung zu eruieren. Ein weiteres Thema sei der Drogenhandel in Wels. Unmengen an Substitol würden etwa unkontrolliert von Wien nach Wels geschmuggelt und zum vierfachen Preis weiterverkauft. Auch hier könnte eine Videoüberwachung am Kaiser-Josef-Platz Licht ins Dunkle bringen.
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