Werner Millinger verlässt die Muttereralm

Werner Millinger ist nach einer erfolgreichen Ära auf der Muttereralm auf der Suche nach Veränderungen.
  • Werner Millinger ist nach einer erfolgreichen Ära auf der Muttereralm auf der Suche nach Veränderungen.
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Wenn ein erfolgreicher Manager ein Unternehmen verlässt, stellt sich sogleich eine Frage: "Warum"? Mit spektakulären Ankündigungen kann Werner Millinger, Geschäftsführer der Muttereralm Bergbahnen, ebenso wenig dienen wie mit eventuellen Enthüllungen betreffend Unstimmigkeiten: "Ich bin auf der Suche nach Veränderungen", so die Erklärung. Offizieller Termin des Ausscheidens ist der 31. Jänner, Millinger wird aber noch bis Ende der Wintersaison zur Verfügung stehen. Die erfolgreiche Arbeit des Geschäftsführers zeigt sich in einer langen Liste von Auszeichnungen für die Aktivitäten, die auf der Muttereralm sowohl im Sommer als auch im Winter gesetzt wurden. Vor allem der internationale "Skiareatest" verlieh zahlreiche Sommer- und Winterawards als Zeichen der Anerkennung.
"Das war natürlich nicht nur mein Verdienst", gibt sich Millinger bescheiden. "Der Wille der Eigentümer, Impulse zu setzen sowie die Arbeit eines großartigen Team – das waren die Erfolgsfaktoren in einer durchaus erfolgreichen Ära."
Erste Weichenstellungen habe es bereits im Herbst gegeben, bestätigt Werner Millinger: "Mit Sabine Oswald war bisher eine externe Kraft für das Management des Bike-Parks verantwortlich. Sie ist jetzt fixe Mitarbeiterin und wird als Bike-Park-Managerin tätig sein."

Wermutstropfen

Dass es auch einen kleinen Wermutstropfen in der Erfolgsgescnichte gibt, will Millinger nicht verschweigen: "Der Zusammenschluss der Muttereralm mit der Axamer Lizum ist bisher trotz aller Bemühungen und guter Voraussetzungen, die geschaffen wurden, nicht gelungen."
Auch der Mutterer Bürgermeister will hinsichtlich des Abgangs des Geschäftsführers nichts hineininterpretieren. "So bedauerlich das Ausscheiden von Werner Millinger auch ist – seine Entscheidung ist zu aktzeptieren. Er hat hier großartige Arbeit geleistet und vor allem die Saisonunabhängigkeit auf feste Beine gestellt. Wir sind jetzt auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer."

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