Honorar von 300 Euro pro Seite
- Andreas Brunner vom Verein QWIEN. „Bezirkszuschuss für Wieden 800 war legitim.“
- Foto: Swennen
- hochgeladen von Richard Bernato
Polemik um Wieden-800-Kosten: Autor verteidigt Bezirks-Zuschuss
Nach der FPÖ-Kritik an den hohen Kosten der Broschüre zum 800-Jahr-Jubiläum verteidigt der Autor und Vorsitzende des Vereins QWIEN, Andreas Brunner, den 30.000-Euro-Zuschuss, den er vom Bezirk für die Erstellung des hundert Seiten starken Hefts erhalten hat.
Kritik der FPÖ haltlos
„Der Verein QWIEN wird von der Gemeinde Wien mit rund 120.000 Euro subventioniert, um eine Bibliothek und ein Archiv für die Geschichte von Schwulen und Lesben in Wien aufzubauen und Forschungsarbeit auf diesem Gebiet zu leisten“, erklärt Brunner. Weil das Projekt „Wieden 800“ aber weder dem Vereinszweck noch der Widmung der Förderung durch den Gemeinderat entsprochen habe, sei die Finanzierung durch den Bezirk legitim. Ganz im Gegenteil: „Gewidmete Mittel zu verwenden, wäre ein Bruch unserer Subventionsvereinbarung gewesen“, sagt Brunner.
Fotos, Kopierkosten, Grafik
Von den 30.000 Euro wurde der Mehraufwand Brunners abgegolten. Rund vier Monate habe das Verfassen der Texte in Anspruch genommen, vom Geld wurde nicht nur das Autorenhonorar Brunners bestritten, sondern auch Kopierkosten, Foto-Gebühren und ein Honorar für die Grafik.
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