18.04.2016, 14:13 Uhr

Hier schlägt das Schoko-Herz: Amstettens süßeste Verführungen

Hobbyzuckerbäckerin Sonja Pöchhacker aus Kematen verwirklicht Tortenträume. (Foto: Pöchhacker)

Kunstwerke aus Schokolade und Biskuit: So verwandeln Amstettner den Bezirk in eine süße Traumlandschaft.

BEZIRK AMSTETTEN. "Wie es dazu kam ...? – So wie bei vielen, die ich kenne, die Geburt vom eigenen Kind", erinnert sich Sonja Pöchhacker zurück. "Man will etwas ganz Besonderes zum ersten Geburtstag machen", erzählt die Kematnerin, die sich eine Backzeit später mit dem "Tortenfieber" infiziert hatte.

Torten als Kunstwerke

Seit 2010 bäckt die Hobbyzuckerbäckerin alles, was ihr in den Ofen kommt, und wurde dafür auch bereits bei Wettbewerben prämiert. Bronze nahm sie aus Hamburg mit, Silber aus Wien und letztes Jahr aus Wels zwei Mal Gold und den Titel "Best of Class" in der Kategorie "Sweet Table". – "Das war mein größtes Highlight", sagt die 32-Jährige.

Anfragen zum Backen für andere hätte es bereits gegeben. "Es ist und bleibt ein Hobby", bäckt sie aber auch weiterhin lieber ihre eigenen Torten.
Vom Rollfondant zum Modellieren über Formen für Blüten, Schleifen oder Spitzen bis hin zur trendigen Kochschürze: "Es war gar nicht meine Idee, das alles in mein Sortiment aufzunehmen", sagt Gabriele van Holten von Villa No9 in Amstetten.

Die Kunden – vor allem Frauen zwischen 20 und 40 Jahren – hätten sie darauf angesprochen, mittlerweile gibt es sogar Workshops in ihrem Geschäft. Mit Muffins hätte alles angefangen, Backshows im Fernsehen und Kuchenmessen hätten der aus Amerika und England kommenden Strömung zusätzlichen Schwung gegeben, so van Holten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, sagt sie, was man braucht, ist allerdings "viel Zeit". Wer weniger Zeit hat und dennoch süße Köstlichkeiten mit Mund und Augen verschlingen will, kann dies nun auch in der neuen Patisserie in der Rathausstraße in Amstetten tun.

Neue Schokohöhepunkte

Thomas Naderer (30) und Julia Baumgartner (27) bringen dabei neue süße Ideen in die Amstettner Innenstadt.
Der Unterschied zu herkömmlichen Konditoreien sei etwa die "geschmackskonzentriertere" Auswahl der Zutaten, die "zuckerreduzierte" Form der Umsetzung und die "moderne Art der Präsentation", meint Naderer, der 2012 Patissier des Jahres wurde.
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