27.09.2016, 09:12 Uhr

Amstetttner Firmen auf Expansionskurs

Lisec: O. Sailer und H. Schraml nach Vertragsabschluss. (Foto: Lisec)

Forschung, Entwicklung, Erfahrung: Die Unternehmen Lisec und Doka setzen auf "neues" Know-how.

BEZIRK AMSTETTEN. Die Firma Lisec übernimmt die Firma Glastronic aus Ungarn und die Schraml Glastechnik GmbH aus Großraming.

Lisec übernimmt Glastronic

Glastronic wird in Zukunft Lisec Gebrauchtmaschinen ankaufen, je nach Kundenwunsch überholen und verkaufen. Anita Panowitz und Bernhard Scheidl werden das Unternehmen gemeinsam führen.

„Lisec hat weltweit eine sehr große installierte Basis an Anlagen und Maschinen – das Potenzial ist also enorm", erklärt Bernhard Scheidl, der sich "froh" zeigt, "einen Partner gefunden zu haben, der Erfahrung mit Maschinen der Flachglasbe- und -verarbeitung hat“.

Lisec übernimmt Schraml

„Durch die Integration der Schraml Glastechnik GmbH in die Lisec Gruppe gewinnen wir massiv an Know-how in Sachen Bearbeitung", so Othmar Sailer, Geschäftsführer (CEO) der Lisec Gruppe. Das Unternehmen Schraml sei bekannt und anerkannt für sein Fachwissen bezüglich Flachglasverarbeitung und besitze vor allem im Bereich Bohren und Fräsen umfassende Expertisen. Horst Schraml bleibt nicht nur Geschäftsführer des Unternehmens, er wird auch die Business-Unit "Bearbeiten" leiten, erklärt Sailer.

Die Business-Unit-Struktur

Seit Mitte 2015 hat Lisec eine Business-Unit-Struktur eingeführt. Alle Kernkompetenzen, die notwendig sind, um einen Produktbereich rasch und marktnah weiterzuentwickeln, sind nun in einer Business-Unit gebündelt.

„Mit der Struktur der Business-Units werden wir wesentlich schneller agieren können als bisher, Entwicklungsgeschwindigkeit und 'time to market' sind wichtiger als je zuvor“, so Sailer über Units wie Logistik, Zuschnitt, Gebrauchtmaschinen oder Bearbeiten.

Doka übernimmt "BAS"

Doch nicht nur bei Lisec setzt man auf Expansion. So übernimmt Doka das holländische Technologieunternehmen "BAS".

Das Unternehmen befasst sich mit der Forschung und Entwicklung von in der Bauwirtschaft verwendeter Materialien – allen voran Beton. Mit dem Zukauf will Doka "einen weiteren großen Schritt in Richtung Industrie 4.0" machen. „Die Akquisition stellt für uns eine Weiterentwicklung unseres Geschäftszwecks dar, dem steigenden Bedarf nicht nur an Produkten, sondern an Lösungen am Bau“, so Jens Günther, der designierte Vorsitzende der Geschäftsführung.

„Das erfordert eine ganz neue Herangehensweise an eine Baustelle. Und rüttelt auch an so manchem bisherigen Glaubenssatz der Schalungsbranche, Innovation beschränkt sich ausschließlich auf immer effizientere Schalung.“
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