25.07.2016, 09:09 Uhr

Städter werden zu Bio-Bauern

Landtagsabgeordneter Anton Kasser und Bundesrat Andreas Pum am "smart.field" bei Josef Ritt und Reinhard Peham.

Auf 4.000 m² entstand in Sichtweite zur Stadt Amstetten das erste "smart.field".

STADT AMSTETTEN. Reinhard Peham eröffnete gemeinsam mit dem Amstettner Unternehmen Eurocrop ein Selbsternte-Bio-Gemüsefeld in Amstetten.
Die neue Geschäftsidee „smart.field“ wurde in Zusammenarbeit mit Studenten der Fachhochschule Wieselburg entwickelt und bietet ab sofort ein kleines "Paradies für Hobbygärtner und ernährungsbewusste Naturfreunde".

Wertschätzung für das Essen

Es sei ein Pilotprojekt, erklärt Eurocrop-Geschäftsführer Josef Ritt. Bei einem Erfolg sei eine Ausweitung der "smart.fields" auf andere Städte angedacht.
"Wie bringt man die Landwirtschaft den Städtern wieder näher", sei die ursprüngliche Fragestellung gewesen – auch in Hinblick auf die Wertschätzung der Lebensmittel, so Ritt. Der durch dieses Projekt wieder mehr "Gefühl für Preis und Qualität" vermitteln möchte.

Selbst anbauen und ernten

Es sei ein Tester gesucht worden, erzählt Reinhard Peham, der nach kurzem Überlegen das Bio-Gemüsefeld nun bewirtschaftet. Bohnen, Gurken, Paradeiser, Kohlrabi, Kraut, Kürbis, Sellerie oder Zwiebel, "es ist jeden Tag viel Arbeit", sagt ein für die Zukunft optimistischer Reinhard Peham.

So funktioniert die Ernte

Doch soll er nicht der einzige Bewirtschafter bleiben, denn künftig sollen Konsumenten die Möglichkeit haben, dort selbst ihr Essen anzubauen. Wer dafür keine Zeit hat, kann das Gemüse vor Ort bei einer Verkaufstheke einfach kaufen oder einfach selbst ernten. Auch ein Lieferservice ist angedacht.
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