18.07.2016, 14:44 Uhr

Sanieren: Was bringt am meisten?

Experte Albert Neumayr: "Mit einer Sanierung können nicht nur horrende Energiekosten minimiert, sondern auch die Immobilie aufgewertet werden."
Beim Sanieren können bis zu zwei Drittel an Energie eingespart werden.

BRAUNAU (penz). Beim Auftreten von Feuchtigkeitsschäden, steigendem Energieverbrauch oder einer optischen Abnützung sollte eine Sanierung oder Renovierung des Gebäudes in Betracht gezogen werden. "Sanieren ist eine wichtige Maßnahme zur Energieeinsparung, ebenso ermöglicht es eine Verbesserung des Wohnklimas", weiß Fachexperte Albert Neumayr vom Lagerhaus in Braunau.

Die meiste Wärmeenergie geht über undichte Fenster und Türen, das Dachgeschoss und karg gedämmte Außenwände verloren. Regelmäßige Wartungen sollen einer schleichenen Abnützung entgegenwirken. "Vor allem Fenster, Türen und Heizungen sollten kontinuierlich von Experten beobachtet werden", so Neumayr. Um Energie einzusparen, eignen sich Wärmedämmungen, ein Austausch der Heizungen oder die Erneuerung der Außenfassade. Auch wenn diese Arbeiten auf einem Schlag eine Menge an Geld verlangen, zahlt sich die Investition aus: "Hier lohnt sich der Griff ins Geldbörserl, denn jede gut gemachte Sanierung rentiert sich auf Dauer."

Positiver Nebeneffekt
Der Wert des Gebäudes wird durch Renovierungsarbeiten nachhaltig gesteigert. Zudem können optische Aufwertungen am Gebäude und an der Außenanlage vorgenommen werden. "Eine Sanierung eignet sich um den Wohnbereich, aber auch den Garten oder die Einfahrt neu zu gestalten."

Fachberater Neumayr empfiehlt: "Bei einer Generalsanierung sollte die Anbringung einer Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung oder einer Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom überdacht werden."
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