28.07.2016, 14:11 Uhr

"An die Sense - fertig - los"

Maria Niederhauser ermähte sich den Bundessieg in der Kategorie Mädchen II. (Foto: LJOÖ)
BEZIRK. Heuer wurde der Bundesentscheid Sensenmähen in Vöcklabruck ausgetragen. Die insgesamt 77 Landjugendlichen zeigten starke Nerven im Kampf um das begehrte Edelmetall. Die sauberste Arbeit in der schnellsten Zeit zeigten Viktoria Fritz aus der Steiermark und Florian Reithuber aus Oberösterreich. Sie setzten sich gegen die Konkurrenz durch und ermähten sich den Bundessieg.

Frauenpower beim Sensenmähen

Bei den Mäherinnen der Katgorie zwei (über 29 Jahre) erzielte Maria Niederhauser der Landjugend Uttendorf das beste Ergebnis und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 78,16 Sekunden klar den Bundessieg. In der Katgorie zwei der Mädchen bis 29 Jahren kämpfte sich Julia Putscher von der Landjugend Uttendorf auf Platz vier, gefolgt von Elisabeth Rachbauer der Landjugend Aspach, die in dieser Kategorie Platz sechs erreichte. Für die Damen dieser beiden Kategorien war eine Fläche von fünf mal sieben Metern abzumähen.

Bei den Burschen konnte sich Johann Reichl aus der Landjugend Handenberg beweisen. Er ermähte sich in der Katgorie zwei (über 29 Jahre) die Silbermedaillie. Die Burschen dieser Klassen mussten jeweils eine Fläche von zehn mal zehn Metern abmähen.

Eine starke Mannschaft

Die Mannschaftswertung setzt sich aus den Zeiten der besten drei Mäherinnen und den besten drei Mähern eines jeden Bundeslandes der Klasse eins zusammen. Die besten Leistungen konnten die Teilnehmer aus Oberösterreich vorweisen und holten somit den Mannschaftspreis in ihr Bundesland.

Der Wettkampf: darauf kommt es an

Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd sind beim Sensenmähen entscheidend. Mehrere Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit erzielt. Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen nächstes Jahr in der Schweiz qualifizieren.
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