12.09.2016, 17:38 Uhr

Wurde Shisha - Lokal in Bruck abgefackelt?

Staatsanwalt Stefan Dunkl vertrat die Anklage. (Foto: mr)

Der 40-j. Betreiber eines Brucker Lokals und dessen Freund (37) müssen sich wegen Brandstiftung verantworten.

BRUCK/KORNEUBURG (mr). Für die Staatsanwaltschaft Korneuburg ist es klar: Der de-facto-Betreiber (das Unternehmen läuft auf den Namen seiner Gattin) hat gemeinsam mit seinem Freund am 20. März nach Veranstaltung einer sog. Abrissparty das Lokal in Brand gesetzt.
Die Beklagten bestreiten diesen Vorwurf vehement, das Lokal sollte nicht abgerissen, sondern nach dem 20. März generalsaniert werden.
Wie die Mittel dafür hätten aufgebracht werden sollen, liegt völlig im Dunkeln, wurde doch bereits im Juli 2015 der Konkurs eröffnet, allerdings zunächst der Fortbetrieb bewilligt.
Der an zwei Stellen ausgebrochene Brand wurde frühzeitig entdeckt, die Florianis hatten kaum etwas zu tun, durch die Hitze war eine Plastik-Überputzwasserleitung geborsten und hatte wie ein Sprinkler gewirkt. Noch kein Urteil, Verhandlung wurde vertagt.
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