07.06.2016, 10:13 Uhr

Mario Leitner vertritt Österreich bei den Olympischen Spielen

Im Wildwasser-Kanal fühlt sich Mario Leitner wohl. Bei Olympia will er angreifen (Foto: KK)

Der 19-jährige Mario Leitner hat sich am Wochenende für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert.

GLANEGG, IVREA (stp). Glanegg hat einen Olympia-Teilnehmer! Der Kanusportler Mario Leitner konnte sich im entscheidenden internen Zweikampf in Ivrea (Italien) gegen Teamkollege Felix Oschmautz durchsetzen und ist bei den Wettkämpfen in Rio dabei.

Leitner: "Große Erleichterung"


"Es ist eine große Erleichterung. Immerhin habe ich die ganze Saison darauf hingearbeitet", freut sich der 19-Jährige, bleibt aber fokussiert: "Jetzt darf ich nicht lockerlassen, muss weitertrainieren und noch schneller werden, damit ich dann am Tag X meine beste Leistung zeigen kann."

Um sich auf den Kanal in Rio vorzubereiten, fliegt Leitner mit Oschmautz am 22. Juni bereits zum Training nach Brasilien. "Es ist nie leicht, zum ersten Mal auf einer Strecke zu fahren. Das Wasser ist überall anders – darauf muss man sich erst einmal einstellen", berichtet Leitner.

"Konkurrenz nicht so groß wie bei der WM"

Da bei den olympischen Wettkämpfen nur ein Athlet pro Nation an den Start gehen darf, ist die Konkurrenz deutlich geringer als bei anderen Wettkämpfen. Laut Mario Leitner heißt das allerdings nicht sofort, dass es leichter wird: "Natürlich gibt es bessere Chancen auf eine Top-Platzierung. Aber wirklich ganz vorne zu sein, wird dennoch extrem schwer."

Über eine mögliche Platzierung macht sich der 19-jährige noch keine Gedanken: "Ich will so schnell paddeln wie ich kann – das ist das Ziel." Obwohl Leitner bereits im letzten Jahr bei der WM in London dabei war, sind die Olympischen Spiele noch eine Nummer größer.

Wenig Zeit zum Ausruhen

"Mit den anderen Athleten gemeinsam im Olympischen Dorf zu wohnen wird sicher super. Darauf freue ich mich schon riesig", merkt er an.
Bis Mittwoch hat Leitner noch Zeit, zu Hause in Glanegg zu relaxen. Dann geht es für ihn zum letzten Weltcup vor den Olympischen Spielen nach Pau in Südfrankreich.
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