22.09.2016, 14:57 Uhr

Dank Wartbergerin: Schule im Kosovo eröffnet!

Monika Hofer (4.v.r.) mit den Lehrerinnen in Poplane.
WARTBERG/AIST, POPOLANE (Kosovo). Dank des internationalen sozialen Engagements einer Wartbergerin konnte kürzlich im Kosovo eine neue Schule eröffnet werden. Die ehemalige Volkshilfe-Freistadt-Geschäftsführerin Monika Hofer übergab den Neubau in Popolane an Direktorin Irmete Basha, den gesamten Lehrkörper und rund 60 Kinder.

"Unsere Schule ist die schönste in der ganzen Region", jubeln die Verantwortlichen in der kleinen Gemeinde im Süden des Landes. Zur Eröffnung versammelte sich nicht nur die lokale Prominenz, sondern auch hohe Vertreter von internationalen Zivil- und Militäreinrichtungen. Mit Vera Fuchs aus Ulrichsberg (Bezirk Rohrbach) war sogar eine Vertreterin der Österreichischen Botschaft im Kosovo dabei.

Im Mai 2015 hatte Hofer die ersten Gespräche bezüglich Neubau der Volksschule geführt, Ende Oktober 2015 war Spatenstich und rechtzeitig zu Schulbeginn 2016 ging’s los. Eine Sanierung der alten Schule war aufgrund der Baufälligkeit nicht mehr in Frage gekommen. Die Decke war undicht, der Schimmel erlebte eine Hochblüte, der Wind pfiff durch die Ritzen und die Schüler froren. Finanziert wurde die Bildungseinrichtung zur Hälfte von der kosovarischen Bezirksstadt Suhareka, für den Rest kamen die Volkshilfe Oberösterreich und die Austrian Development Agency (ADA) auf. "Das ganze Projekt ließ sich nur mit der tatkräftigen Unterstützung des KFOR-CIMIC-Teams umsetzen", betont Hofer.

Rund ein halbes Jahr wird die Wartbergerin das Schulprojekt noch begleiten. Parallel dazu arbeitet die umtriebige Pensionistin schon wieder an einem neuen Projekt: Ziel ist eine Kooperation zwischen der FH Oberösterreich (Campus Hagenberg) und der Universität in der kosovarischen Hauptstadt Pristina. "Das wäre eine Premiere", sagt Hofer. "Denn Geldmittel aus dem Erasmus-Plus-Programm sind noch nie für den Kosovo beantragt worden."
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