06.04.2016, 13:29 Uhr

Einkommen: Bezirk Freistadt hinkt hinterher

(Foto: Fotolia/Martin Bormann)
BEZIRK FREISTADT. Der Anteil der Vollzeit-Niedrigeinkommen ist im Bezirk Freistadt sehr hoch. 14,9 Prozent der Vollzeitbeschäftigten erhielten 2014 monatlich weniger als 1700 Euro brutto. „Kollektivvertragliche 1700 Euro brutto in allen Branchen kann sich Österreich leisten“, ist Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer überzeugt. Ein höherer Mindestlohn fördere den Konsum und belebe die Wirtschaft.

1430 Frauen und 1230 Männer aus dem Bezirk Freistadt wurden 2014 darunter entlohnt. Während etwa neun Prozent der vollzeitbeschäftigten Freistädter Männer weniger als 1700 Euro verdienen, sind es bei den Freistädterinnen anteilsmäßig mehr als dreimal so viele (31,3 Prozent). Freistadt überschreitet damit den Landesschnitt beim Frauenanteil (26,9 Prozent) deutlich und liegt beim Männeranteil etwas unter dem Schnitt. Im oberösterreichischen Bezirksvergleich rangiert der Bezirk mit seinen Beschäftigtenanteilen an dritter (Frauen) beziehungsweise 16. (Männer) Stelle.
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