03.10.2016, 11:20 Uhr

Wieder lernen wie Radieschen schmecken

Die BewohnerInnen des Hauses St. Martin können sich jeden Tag auf ein frisch zubereitetes Essen freuen.

Das Seniorenheim St. Martin setzt in der Verpflegung seiner BewohnerInnen auf Qualität, Regionalität und Individualität.

Der systembedingte Wechsel in der Verpflegung der rund 75 BewohnerInnen des Hauses St. Martin steht seit April 2016 auf neuen Beinen. Heimleiterin Sonja Schwarzer kann dem neuen Konzept des Lanser Gastronomen Gerhard Jenewein nur positives abgewinnen: „Seit wir von cook + chill auf regionale Hausmannskost rückgestellt haben, können wir unseren BewohnerInnen viel mehr bieten.“

Regionalität

Gerhard Jenewein vom GH Walzl erklärt: „Die Grundüberlegung war, dass die BewohnerInnen des Seniorenheimes wieder schmecken können, was sie auf ihren Teller bekommen. Und das schaffen wir nur, wenn wir regionale Produkte verkochen, die wir möglichst frisch zubereiten.“

Qualität

„Eine entsprechende Qualität ist aber nur durch die Zubereitung vor Ort möglich“, so der Lanser Gastronom weiter. „Zu diesem Zweck musste die bestehende Küche zwar etwas adaptiert werden, aber durch den Einsatz unserer Gastroprofis konnte die Logistik des Hauses soweit verbessert werden, dass von hier aus nun auch die Kindergärten und Horte der Umgebung mit frisch zubereitetem Essen beliefert werden können.“

Individualität

Im Heim selbst kann sogar auf individuelle Wünsche eigegangen werden, wenn zum Beispiel HeimbewohnerInnen sich zu ihrem Geburtstag ihr Lieblingsessen bestellen. „Das Küchenteam hat sich so gut auf unsere BewohnerInnen eingestellt, dass ihnen die besonderen Ansprüche betagter Menschen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen sind“, so Heimleiterin Sonja Schwarzer.

Preis/Leistungsverhältnis passt

„Dass Qualität auch etwas kostet, ist selbstredend“, meint der Aldranser Bgm. Hannes Strobl, „doch der Erfolg gibt uns recht. Durch das neue, regionale Gastrokonzept können wir flexibel auf die individuellen Wünsche unserer SeniorInnen eingehen, auch die Aktion Essen auf Rädern hat dadurch eine deutliche Aufwertung erfahren.“ Wer sich selbst ein Bild von den Vorzügen des Hauses St. Martin machen möchte, der kann am 7. Oktober beim Oktoberfest zum Spanferkelessen vorbeischauen.
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