11.03.2016, 11:50 Uhr

Josef Huber bricht eine Lanze für das Holz

Das Thema „Wald und Holzverwendung“ ist sowohl für Tirol als auch für den Bezirk Imst von großer ökonomischer und ökologischer Bedeutung. 46.000 Hektar Wald bedecken den Bezirk Imst. Davon sind 78 % Schutzwald und 22 % Wirtschaftswald. Speziell in Tirol spielt der Wald eine bedeutende Rolle für den Schutz der Siedlungsgebiete am Berg und in den Tälern. Nur eine verantwortungsvolle und kontinuierliche Bewirtschaftung dieser Wälder sichert den Lebensraum für unsere Bewohner und die kommenden Generationen. In den heimischen Wäldern erleben wir Nachhaltigkeit in ihrer reinsten Form. In unserem Wald wächst fortlaufend mehr nach, als verbraucht wird. Durch die Ernte dieses Naturmaterials stärkt die Tiroler Forst- und Holzwirtschaft die heimische Wertschöpfung erheblich, speziell auch die Exporte über die Landesgrenzen hinaus. Durch die Wertschöpfungskette Forst-Holz werden attraktive Arbeitsplätze geschaffen und gesichert. Derzeit beziehen in Tirol rund 33.000 Menschen Einkommen aus der Wald- und Holzwirtschaft. Von der Forstwirtschaft über die holzverarbeitenden Betriebe der Säge- und Plattenindustrie bis hin zum Möbel- und Holzbau, wird Holz im Bezirk Imst professionell verarbeitet. Nicht zu vergessen der Tourismus, der im Bezirk Imst eine wesentliche Rolle spielt. Auch hier boomt der Wohlfühlfaktor Holz. Zusätzlich bietet Werkstoff Holz auch beste Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Ausbildungen. Neben den traditionellen Lehrberufen wie Tischler, Zimmerer, Holztechniker oder Forstfacharbeiter bieten Fachschulen, höhere bildende Schulen, wie etwa die HTL Imst, und der Hochschulsektor Aussichten auf eine chancenreiche Zukunft.
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