02.08.2016, 16:42 Uhr

Zoller-Frischauf: "Kommunalsteuer sichert wichtige Investitionen in der Stadt Innsbruck"

Der vom Land Tirol veröffentlichte Gemeindefinanzbericht 2015 zeigt deutlich auf, welchen wichtigen Anteil Unternehmerinnen und Unternehmer zum Haushalt der Stadt beitragen. Die Bezirksobfrau des Wirtschaftsbundes Innsbruck Stadt, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf erklärt dazu: "Große Investitionen in Infrastruktur oder Kinderbetreuung sind vor allem auch deshalb möglich, weil unsere Betriebe Abgaben und damit ihren Anteil am Gemeinwohl leisten! Bei uns im Bezirk liegt das Aufkommen bei 444 Euro pro Kopf. Diese Zahl liegt 115 Euro über dem Tirol-Durchschnitt, und hat sich seit 2011 von 403 Euro gesteigert."

Seit 2011 stiegen alleine die Einnahmen aus der Kommunalsteuer tirolweit von 206.549.174 Euro auf 244.292.183 Euro. "Diese Zahlen zeigen, dass Unternehmerinnen und Unternehmer einen steigenden Beitrag leisten und damit die Attraktivität der Gemeinden erhöhen. Jetzt liegt es an der Politik, das zu honorieren und unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen", mahnt Zoller-Frischauf.

Das Ansiedeln von neuen Betrieben ist ein wichtiger Punkt, um die Stadt Innsbruck zukunftsfit zu machen. Die Wirtschaftslandesrätin fügt abschließend hinzu: "Für die Zukunft der Stadt ist es von größter Bedeutung, neue Unternehmen für eine Ansiedlung zu gewinnen und damit zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Innsbruck bleibt attraktiv, wenn in allen Stadtteilen unternehmerische Vielfalt wächst. Dafür muss auch die Stadt durch wirtschaftsfördernde Anreize, Bürokratieerleichterungen und ein unternehmerfreundliches Klima einen aktiven Beitrag leisten. Abzocke bei der Parkraumbewirtschaftung ist jedenfalls das falsche Signal.“
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