24.04.2016, 08:00 Uhr

Frauen sind in der Wirtschaft auf der Überholspur

Unternehmerinnenkongress in Innsbruck unter dem Motto „Business 4.0“ – Hochkarätige Unterstützung durch Mahrer, Leitl, Bodenseer und Zoller-Frischauf.

„Österreichs Wirtschaft wird immer weiblicher. 2015 wurde mehr als jedes dritte Unternehmen von einer Frau geführt und rund 43 Prozent der Start-Ups von Frauen gegründet“, betonte Martha Schultz, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), heute bei der Eröffnung des vierten Unternehmerinnenkongresses. In Anwesenheit prominenter Unterstützer wie Staatssekretär Harald Mahrer, WKÖ-Präsident Christoph Leitl, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, WK-Tirol Präsident Jürgen Bodenseer und Starfotografin Inge Prader geht der größte Unternehmerinnenkongress Österreichs heute und morgen, 14. und 15. April, in Innsbruck über die Bühne.

"Praxisnahe Unterstützung"

„Es ist eine Tatsache, dass Frauen in der Wirtschaft - und zwar auf allen Ebenen – auf dem Vormarsch sind. Und das zum ökonomischen Vorteil der Betriebe. Wir setzen mit ‚Frau in der Wirtschaft‘ auf konkrete und praxisnahe Unterstützung der Frauen. Mit Martha Schultz haben Österreichs Unternehmerinnen eine starke Stimme, die sie vertritt“, betonte WKÖ-Präsident Leitl. Staatssekretär Mahrer versprach in seinem Eröffnungsstatement den anwesenden Unternehmerinnen: „Unsere Aufgabe in der Politik ist es nicht, Unternehmertum schwieriger zu machen, sondern dafür zu sorgen, dass es einfacher wird. Wir brauchen wieder ein unternehmerfreundlicheres Klima in Österreich. Nur gemeinsam schaffen wir es, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Dafür setze ich mich in der Bundesregierung ein.“ Den „Mut zur Lücke“ forderte WK-Tirol-Präsident Bodenseer: „Unternehmerinnen und Unternehmer wollen nur eines: in Ruhe arbeiten gelassen werden.“ Zur aktuellen Situation in Tirol betonte Landesrätin Zoller-Frischauf:
„Wir konnten seit 2008 die Kinderkrippen-Plätze verdoppeln. Dafür haben wir 50 Mio. Euro investiert. Doch wir werden noch mehr investieren, damit wir in Tirol Beruf und Familie noch besser vereinbaren können.“
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