11.03.2016, 20:28 Uhr

Die Kunstwerke im Wald von Mühlgraben

Mühlgraben: Skulpturenwald |

Im Skulpturenwald in Mühlgraben hat der Frühling Einzug gehalten.

Holz ist nicht gleich Holz. Zumindest nicht für den Holzbildhauer Hans-Ulrich Wartenweiler aus Mühlgraben. Seine Objekte entstehen meist aus Hölzern aus dem eigenen Wald.

Was der Tischler nicht verwerten kann, ist für Wartenweiler erst richtig interessant. Je gewachsener und je krummer desto besser. Wenn der gebürtige Schweizer eine Wurzel oder ein Stück Holz betrachtet, erkennt er darin bereits die Umrisse des zu entstehenden Kunstwerkes. Bearbeitet wird das Material meistens noch in frischem Zustand. "Ich mache einen Schnitt und schaue was herauskommt, wenn das Holz trocknet. Erst dann entscheide ich, was daraus wird".

Gegenständliches und Abstraktes

Und es kommt viel Schönes hervor aus so einem Stück unscheinbarem Holz, wenn es von Hans-Ulrich Wartenweiler in Form gebracht wird. Im Skulpturenwald, gleich neben Atelier und Werkstätte tummeln sich hölzerne Vögel, Hasen, Liebespaare und Tänzerinnen. Naturbelassenes Holz in vielen Variationen eben.

Neben dem Gegenständlichen widmet sich Wartenweiler aber gerne auch der abstrakten Kunst. Hier erkennt der Betrachter erst auf den zweiten oder dritten Blick die Absicht des Bildhauers. Hans-Ulrich Wartenweiler lebt mit seiner Gattin Marianne seit 25 Jahren im Burgenland.

Der Skulpturenwald ist für Besucher frei zugänglich. Der Künstler ist nach Absprache anwesend. Tel. 03329 2299.
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