30.09.2016, 09:19 Uhr

Das Ortszentrum - die Visitenkarte einer Gemeinde

Kahle Betonwände im Ortszentrum von Molln könnten schon bald Bilder aus dem Nationalpark OÖ Kalkalpen zieren.
Wie wichtig der erste Eindruck ist, hört man immer wieder. Und gilt wohl auch oder sogar im Besonderen für das Ortszentrum einer Gemeinde. Nicht umsonst fand erst kürzlich in Kirchberg ob der Donau die 25. Ortsbildmesse in Oberösterreich statt. Zahlreiche Gemeinden hatten dabei ihre Stände mit interessanten Tipps für eine ansehnliche Gestaltung des Ortszentrums mit Blumenschmuck und ansprechenden Gebäudefassaden aufgebaut.

Die Marktgemeinde Molln ist auf diesen Zug aufgesprungen und möchte in nächster Zeit Akzente im Hinblick auf ein schöneres Ortsbild setzen. Das relativ neue Bürger- und Musikzentrum samt Vorplatz sieht zwar ganz nett aus, kann für so manche Besucherin und so manchen Besucher doch etwas kahl wirken. Deshalb will man sich zunächst der eintönigen Betonwände und der Gebäudefassade annehmen und hier etwas Farbe hineinbringen. Ein erstes Gespräch der Fraktionsvertreter mit einer Mitarbeiterin für Dorf- und Stadtentwicklung, der Fachabteilung des Landes Oberösterreich, förderte schon einiges an Ideen und Maßnahmen zutage, mit denen man dem Ortsbild zu neuem Glanz verhelfen will. Das Ganze in einem finanziell überschaubaren Rahmen. Wichtig ist den Gemeindevertretern weiters die Einbindung der Bevölkerung. Deshalb wurde eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter Ortsbild@molln.ooe.gv.at können Bürgerinnen und Bürger schon jetzt ihre Gedanken und Vorschläge zu diesem Thema einbringen. Darüber hinaus ist in naher Zukunft dieser wichtigen Angelegenheit ein BürgerInnenabend mit fachlicher Begleitung gewidmet. Schließlich soll das öffentliche Erscheinungsbild von einer breiten Bevölkerungsschicht mitgetragen und unter diesem Aspekt BÜRGERBETEILIGUNG großgeschrieben werden.

Erste Ergebnisse will Bürgermeister Fritz Reinisch bereits im September 2017 bei der Ortsbildmesse in Natternbach präsentieren. „Molln – die Perle des Steyrtales“, so oder so ähnlich könnte der künftige Slogan lauten. Das passt auch gut zu den Bestrebungen, die Nationalparkgemeinde stärker als bisher in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu positionieren.
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