23.06.2016, 14:44 Uhr

APL verlagert Produktion nach Tirol

APL will Wertschöpfung in Hopfgarten weiter ausbauen und plant bis 2017 die Errichtung einer zusätzlichen Produktionshalle. (Foto: APL)

APL Apparatebau kauft Schweizer Firma und investiert am Standort Hopfgarten

HOPFGARTEN. Die Tiroler APL-Gruppe ist ein europaweit gefragter Apparatebauer für Industriebetriebe und expandiert kräftig weiter: Erst kürzlich wurde die ETS Energie-Technik-Systeme AG übernommen. „Mit der Übernahme erweitern wir unser Produktspektrum und erhalten dadurch Zugang zu neuen, potentiellen Kunden. Zugleich können unsere Marktposition im DACH-Raum weiter stärken“, freut sich Eigentümer Manfred Pletzer.

Produktion in Tirol

Die Produktion wird nach Tirol verlagert. Es entstehen bis zu fünf neue Arbeitsplätze. In der Schweiz bleiben die Bereiche Vertrieb und Marketing. Zugleich investiert die APL-Gruppe zum 50-Jahr-Jubiläum kräftig am Stammsitz. „Wir wollen die Wertschöpfung in Hopfgarten weiter ausbauen und planen bis 2017 die Errichtung einer zusätzlichen Produktionshalle. Das Gesamtinvestment beträgt 2,5 Millionen Euro“, erklärt APL-Geschäftsführer Markus Widner.
Schon jetzt zählt das 1966 gegründete und zur Tiroler Pletzer Gruppe gehörende Unternehmen zu den führenden Apparatebauern, mit Kunden in der Öl- und Gasindustrie, chemischen und petrochemischen Industrie sowie Wärme- und Energietechnik. Erst kürzlich wurden sechs Stück Niederdruckvorwärmer für 2,7 Mio. Euro über Siemens für ein Kraftwerksprojekt in Malaysia geliefert. Die Exportquote beträgt 75 Prozent. APL beschäftigt an den beiden Standorten in Hopfgarten und Dormagen (Nordrhein-Westfalen) derzeit rund 100 Mitarbeiter. Für 2016 wird ein Umsatz von 22 Mio. Euro (2015: 18 Mio. Euro) angestrebt.
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