19.08.2016, 11:05 Uhr

Ein Lebensretter, zwei neue Erbhöfe und 15 Verdienstmedaillen im Bezirk Kufstein

Patrick Lösch aus Münster erhielt die Tiroler Lebensrettungsmedaille. (Foto: Land Tirol/Die Fotografen)
INNSBRUCK/BEZIRK (nos). Im Rahmen der Feiern zum Hohen Frauentag am 15. August verlieh das Land Tirol gemeinsam mit der autonomen Provinz Südtirol wieder traditionell Verdienst- und Lebensrettungs-Medaillen sowie das Prädikat "Erbhof". Bei der diesjährigen Feier wurden auch zahlreiche Personen aus dem Bezirk Kufstein mit Auszeichnungen bedacht.

Das Recht die Bezeichnung "Erbhof" führen zu dürfen, haben nun auch Hubert Werlberger ("Fohring") aus Wörgl und Peter Zott ("Pölvenau") in Söll. Insgesamt wurde das Prädikat elf Mal vergeben.

Patrick Lösch aus Münster erhielt die Tiroler Lebensrettungsmedaille für seine Verdienste um die Rettung von zwei verunglückten Menschen aus einem im Achensee versunkenen Auto.
Der Unfall ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2015 bei Pertisau am Achensee. Zwei der insgesamt sechs Insassen konnten sich nicht aus eigener Kraft aus dem sinkenden Auto retten. Lösch sowie fünf weitere Personen, die nun ebenfalls die Lebensrettermedaille erhielten, kamen zufällig am Unfallort vorbei. Mit vereinten Kräften konnten sie die Personen, die sich noch nicht selbst retten konnten, in Sicherheit bringen.

15 aus dem Bezirk erhielten Verdienstmedaille

Maria Feger aus Scheffau und Margaretha Osl aus Angath erhielten die Verdienstmedaille des Landes Tirol für ihr Engagement in der Bäuerinnenschaft, Egon Frühwirth aus Wörgl für seine Verdienste um das Filmwesen in Tirol. Maria Mair aus Radfeld wurde für ihre Verdienste um die Schlossbergspiele Rattenberg geehrt, Maria Lochmann aus Langkampfen machte sich um die Tiroler Mundartdichtung und Volkskultur verdient, die Wörglerin Maria Knoll-Madersbacher um die Jugendarbeit in Form von Kinderopern und Opernworkshops. Friedrich Pöll aus Kirchbichl erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz um den Tiroler Schulsport, Werner Reimoser ("Haus der Hoffnung") aus Kufstein für seine Verdienste um das Sozialwesen und Asylmanagement. Maria Ringler setzt sich im Pfarrgemeinderat und für die Erhaltung und Pflege der "Filz" ein, Eva-Maria Schaffer begleitet entwickelt Frauentreffs, die beiden Wörglerinnen wurden ebenso mit einer Verdienstmedaille bedacht, wie Josef Rohregger aus Brandenberg für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen, der Münsterer Alois Widmann für sein Engagement im Kirchenchor Wiesing, der Breitenbacher Peter Thaler für seine Verdienste um das Chor- und Blasmusikwesen, der Kirchbichler Eckart Vcelar für seinen Einsatz um die "ARGE Heumilch Tirol" oder Erich Wohlfahrtstätter aus Münster, der sich um das Schützen- und Vereinswesen verdient machen konnte.
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