29.07.2016, 15:54 Uhr

„Wir können nicht unendlich Menschen aufnehmen“

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Geht es nach dem FPÖ-Gespann Tschürtz und Molnár, sollte Österreich ab sofort auch keine Kriegsflüchtlinge mehr aufnehmen.

FPÖ Burgenland fordert sofortigen Zuwanderungsstopp für Flüchtlinge

EISENSTADT (uch). „65 Millionen sind auf der Flucht“, warnt FPÖ-Chef und Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz. Und für ihn ist auch klar: „Wir können nicht unendlich Menschen aufnehmen.“ Deshalb erneut seine Forderung: sofortiger Zuwanderungsstopp und Vorbereitung der Notfallsverordnung.

„Wollen nicht weiter die Dummen in Europa sein“

Klubsekretär Gezá Molnár ergänzt: „Wenn wir nicht weiter die Dummen in Europa sein wollen, müssen wir es den Ungarn gleichtun.“ Konkret würde dies bedeuten, dass wir nur jene Migranten aus Deutschland zurücknehmen, die Österreich über ein Nicht-EU-Land erreicht haben sowie „im Verhältnis zu Ungarn die Grenzen dicht machen und alle aufgespürten Migranten an der Einreise hindern bzw. nach Ungarn zurückschicken.“

DNA-Proben von allen Asylwerbern

Außerdem verlangen die Freiheitlichen DNA-Proben von allen Asylwerbern, die sofortige Abschiebung von straffälligen Asylwebern auch bei Kleinkriminalität und die Vermeidung von „Anzeigen auf freiem Fuß“ bei mutmaßlichen Sexualstraftaten durch Asylwerber. „Es kann nicht sein, dass Personen, die auf einem Kinderspielplatz onanieren, auf freiem Fuß angezeigt werden“, so Molnár.

Kommentar von Chefredakteur Christian Uchann
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Gottfried Frais aus Wieden | 29.07.2016 | 22:26   Melden
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hannes Fritz aus Eisenstadt | 30.07.2016 | 14:48   Melden
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