30.09.2016, 17:28 Uhr

„Müssen schneller und besser werden“

Gert Reichetseder (Wacker Neuson), Thomas Stelzer, Heinz Moosbauer und Josef Kinast (Sparte Industrie/WKO) (v. l.). (Foto: Wacker Neuson)

Bei Wacker Neuson kam es zu einem Meinungsaustausch zu politischen und wirtschaftlichen Themen.

BEZIRK (nikl). „Wir können unseren Standort nur noch mehr beleben, wenn wir schneller und besser sind als andere", sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer bei seinem Firmenbesuch bei Wacker Neuson. Unerfreulich ist der Blick auf die Arbeitslosenquote im Bezirk: Mit 6,2 Prozent ist man zwar unter dem Österreichschnitt (8,3 Prozent), jedoch über dem Oberösterreichschnitt mit 5,8 Prozent.

Stelzer: „Forschungsquote kontinuierlich erhöhen“

Um hier entgegenzusteuern, setzt der Bildungslandesrat auf Forschung und Entwicklung. „Wir wollen die Forschungsquote kontinuierlich erhöhen.“ Dabei hob der Landespolitiker die Kooperation von Wacker Neuson mit der Fachhochschule Wels bei der Entwicklung des Masterstudiums „Automotive Mechatronics and Management“ hervor.

Facharbeiter als Kernfrage

Die Kernfrage – für die Politik als auch für die Industrie – bleibt der Facharbeiter. „Vor allem, wie man sie ausreichend motiviert und ausgebildet bekommt", betont Stelzer. Für den Herbst verspricht der Landespolitiker ein Förderprogramm, das sich an junge, digitale Forscher richtet.
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