14.06.2016, 00:00 Uhr

Marsch der Solidarität in Linz

Die Linzer HipHop-Legenden Texta spielen beim Umbrella March auf: „Wer glaubt Asyl- und Menschenrechte ignorieren zu können lebt im falschen politischen System.“ (Foto: Rachbauer)

Linzer demonstrieren am 20. Juni eine Kultur des Respekts und der Menschlichkeit.

Am 20. Juni, dem Internationalen Flüchtlingstag, findet jedes Jahr der "Umbrella March" statt. Auch heuer rufen die Veranstalter zur Solidarität mit Schutz suchenden Menschen auf. "Die Politik verändert unser Land in eine Richtung, die Flüchtlinge abschrecken soll. Wir wollen den European Umbrella March in Linz nutzen, um ein klares Signal für eine menschliche und solidarische Flüchtlingspolitik zu setzen. Es gibt unzählige Menschen, die keine Grenzen, keine Hetze, keine Angst in ihrem eigenen Land tolerieren wollen, sondern für Offenheit und Aufklärung stehen", sagen die Veranstalter, zu denen soziale und kirchliche Organisationen und Vereine zählen. Mit dabei sind etwa die Caritas, Land der Menschen, migrare, SOS-Menschenrechte und die Volkshilfe. Die Veranstalter rufen freiwillige und hauptberufliche Helfer, engagierte Bürger, Einheimische, Flüchtlinge und Migranten auf, eine Kultur des Respekts, der Menschlichkeit und der Solidarität zu demonstrieren.

Der Umbrella March startet am 20. Juni um 16.30 Uhr beim Martin-Luther-Platz und führt über die Landstraße und die Nibelungenbrücke bis zum Ars Electronica Center. Dort findet ab ca. 17.30 Uhr eine Kundgebung mit Integrationslandesrat Rudi Anschober und Alexander Pollak von SOS-Menschenrechte statt. Ab 18 Uhr gibt es ein Konzert mit Kohelet, Selectress Koko, Skaputnik und Texta.
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